FAO: Lebensmittelpreise auf 10-Jahres-Hoch

FAO: Lebensmittelpreise auf 10-Jahres-Hoch

Im September waren die Preise für Lebensmittel gemäss FAO so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Preislich besonders zugelegt haben Getreide und Pflanzenöle.

Publiziert: 13.10.2021, 09:36 Uhr | Aktualisiert: 26.10.2021, 10:25 Uhr

Der Lebensmittel-Index der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) misst die Preisentwicklung der 55 am meisten gehandelten Agrarrohstoffe der Welt. Wie der «Schweizer Bauer» berichtet, stieg der Index im September auf 130 Punkte. Dieser Wert wurde zuletzt im September 2011 erreicht. Die Preisaufschläge für Weizen, Palmöl und Zucker werden durch eine verstärkte Nachfrage aus China, aber auch mit teilweise ausgefallenen Ernten erklärt.

Ähnliche Artikel

Kartoffelernte auf Rekordtief, und beim Bund herrscht Stillstand
Medien

Kartoffelernte auf Rekordtief, und beim Bund herrscht Stillstand

Der Hitzesommer 2026 hat der Schweizer Kartoffel so stark zugesetzt wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Branche fordert deshalb raschere Fortschritte bei resistenten Sorten – und Zugang zu neuen Züchtungstechnologien, wie sie die EU bereits schrittweise erlaubt. Der Bundesrat lässt sich mit der entsprechenden Gesetzesvorlage derweil Zeit bis 2027.

Legionellen, Japankäfer und Marktturbulenzen: Die vielen Gesichter des trockenen Hitzesommers 2026
Medien

Legionellen, Japankäfer und Marktturbulenzen: Die vielen Gesichter des trockenen Hitzesommers 2026

Hitze und Trockenheit sind längst nicht mehr nur unangenehm – sie werden zur Bedrohung, und zwar an ganz unterschiedlichen Stellen: bei der Kühlung, in den Stallungen, auf dem Feld und mittlerweile auch im Portemonnaie. Der Sommer 2026 zeigt das exemplarisch.

Unerwünschte Einwanderer: Warum Pestizide bei invasiven Arten unverzichtbar sind
Medien

Unerwünschte Einwanderer: Warum Pestizide bei invasiven Arten unverzichtbar sind

Sie sind klein, reisefreudig und äusserst hartnäckig: Invasive Arten breiten sich in der Schweiz zunehmend aus. Ob Japankäfer, Asiatische Hornisse, Tigermücke oder neu entdeckte Ameisenarten – die ungebetenen Gäste bedrohen nicht nur unsere einheimische Natur, sondern auch Landwirtschaft und Siedlungsgebiete. Es braucht dringend Pestizide – also Biozide und Pflanzenschutzmittel – , um die Schädlinge wirksam zu bekämpfen.

Was kann die Gen-Schere CRISPR – und was (noch) nicht?
Medien

Was kann die Gen-Schere CRISPR – und was (noch) nicht?

Mit CRISPR/Cas lässt sich das Pflanzen-Erbgut seit 2012 präzise, gezielt und vergleichsweise günstig verändern. Anwendungsreif sind heute vor allem Krankheitsresistenzen, eine bessere Qualität wie Geschmack und Nährwert sowie eine beschleunigte Züchtung. Komplexe Eigenschaften wie Trockentoleranz bleiben dagegen schwierig, weil daran viele Gene beteiligt sind.

Weitere Beiträge aus Medien