Gemüseknappheit führt zu höheren Preisen

Gemüseknappheit führt zu höheren Preisen

Die Unwetter der vergangenen Wochen beeinträchtigen die Ernten von Schweizer Gemüsebauern. Sie können die Nachfrage nach einheimischem Gemüse nur teilweise decken. Höhere Preise und mehr Importe aus dem Ausland sind die Folgen.

Publiziert: 15.09.2021, 11:29 Uhr | Aktualisiert: 23.05.2023, 10:57 Uhr

Aufgrund des schlechten Wetters mit Hagel und übermässigem Regen können viele Bauern ihre zweite Ernte nicht einfahren. Auch das erneute Ansäen ist nicht möglich. Das Gemüse wächst aufgrund durchnässter Böden und mangelndem Sonnenlicht schlechter als üblich. Wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, sind bei gewissen Freilandkulturen wie Broccoli, Kabis oder Blumenkohl Totalschäden zu verzeichnen. Die Ernten der Bauern fallen niedriger aus als in anderen Jahren.


Schädlingsbekämpfung erschwert

Der verregnete Sommer 2021 wird gemäss Gemüseproduzenten bis in den nächsten Frühling spürbar sein. Auch die Produktion von Lagergemüse wird durch das schlechte Wetter beeinträchtigt. Die Nässe begünstigt zudem die Verbreitung vieler Schadorganismen. Gleichzeitig ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erschwert. Wegen der aufgeweichten Böden können viele Landwirte mit ihren Landmaschinen nicht aufs Feld fahren. Die Konsequenz ist ein reduziertes Angebot an Schweizer Gemüse. Die Preise steigen und mehr Importgemüse kommt auf den Markt.

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