Klimawandel: «Man muss stark in Innovation investieren»
Auch wenn die Welt es schafft, die Erhöhung des globalen Temperaturanstiegs auf 1,5 Grad zu begrenzen: Bauern werden durchschnittlich 5-10 Prozent der Ernte zusätzlich verlieren. Deshalb ist der Klimawandel für die Landwirtschaft ein so ernstes Problem. Gleichzeitig muss die Landwirtschaft selbst zum Klimaschutz beitragen. Entscheidend sind dafür gemäss Matthias Berninger von Bayer Investitionen in neue Technologien.
Publiziert: 08.11.2021, 10:40 Uhr | Aktualisiert: 10.11.2021, 15:03 Uhr
Düngemittel gehören zu den Hauptverursachern von Treibhausgasen in der Landwirtschaft. Bayer forscht an Alternativen. Doch wie gelingt die Umstellung? Matthias Berninger sagt gegenüber CNBC: «Man muss stark in Innovation investieren. Das Haber-Bosch-Verfahren ist einer der wichtigsten Chemischen Prozesse in der Geschichte Menschheit. Dank ihm haben wir traditionellen Dünger. Ungefähr 40 Prozent aller Nahrungsmittel beruhen auf dem Verfahren. Man kann deshalb nicht einfach den Schalter umlegen.» Aber die Fortschritte in der Genetik und die Biorevolution würden sicherlich Alternativen hervorbringen. Dünger mache heute ungefähr 4 Prozent aller CO2-Emissionen aus. Das Potenzial für den Klimaschutz sei hier also riesig.
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