Ernährung

«Natürlich heisst nicht unbedingt nachhaltig»
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«Natürlich heisst nicht unbedingt nachhaltig»

Um die wachsende Weltbevölkerung mit gesunder und nachhaltig produzierter Nahrung versorgen zu können, sind wir auf optimierte Lebensmittel angewiesen. Diese werden von Konsumentinnen und Konsumenten jedoch als «künstlich» – und damit «unnatürlich» – wahrgenommen. Und Natürlichkeit wird bevorzugt. Doch sind vermeintlich «natürliche» Produkte auch gesünder und nachhaltiger? Drei Referate gingen am Swiss-Food Talk der Optimierung von Lebensmitteln auf den Grund.

«How to feed the world without starving the planet»

«How to feed the world without starving the planet»

Die Ernährung der Zukunft soll allen Menschen den Zugang zu den nötigen Nährstoffen sichern und gesund für den Planeten sein. Das ist das Ziel. Doch die Entwicklung eines solchen «Menuplans» ist nicht ganz einfach. Im Swiss-Food Talk sprachen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie darüber, wie eine gesunde und umweltfreundliche Ernährung aussehen muss. Klar ist: Nachhaltige Lebensmittel müssen den Menschen schmecken, auf lokale Bedürfnisse abgestimmt und finanziell erschwinglich sein.

Konsum von Öko-Fleisch rückläufig
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Konsum von Öko-Fleisch rückläufig

Schweizerinnen und Schweizer greifen immer weniger zu Fleisch, das mit einem speziellen Label gekennzeichnet ist. Gleichzeitig nimmt der Pro-Kopf-Konsum von Fleisch erstmals seit Langem wieder zu. Dies geht aus einer Analyse des Schweizer Tierschutzes (STS) hervor.

Ernährung: Gesundheit für den ganzen Planeten
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Ernährung: Gesundheit für den ganzen Planeten

Die Ernährung der Zukunft soll allen Menschen den Zugang zu den nötigen Nährstoffen sichern und gesund für den Planeten sein. Eine solche «planetary health diet» ist dringend auf Innovation angewiesen. So viel ist sicher.

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Essen als Pseudo-Religion
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Essen als Pseudo-Religion

Prof. Thomas Ellrott von der Georg-August-Universität in Göttingen sprach an einer Veranstaltung der Branchenorganisation Swisscofel über Essen als Pseudo-Religion Seine These: Essen ist längst nicht mehr nur die einfache Aufnahme von Kalorien. Nahrungsmittel sind heute Lifestyleprodukte, mit denen sich Menschen inszenieren. Es geht dabei um Identität. Und darum, auf der «richtigen Seite» zu stehen.

Fleischalternativen noch zu teuer
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Fleischalternativen noch zu teuer

Im «Veganuary» werden Fleischersatzprodukte prominent beworben. Doch diese sind im Laden häufig viel teurer als die Originalprodukte aus richtigem Fleisch.

Vegi-Produkte haben schlechten Ruf bei Konsumenten
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Vegi-Produkte haben schlechten Ruf bei Konsumenten

Viele Konsumentinnen und Konsumenten sind der Ansicht, dass Vegi-Produkte ungesünder und umweltschädlicher sind als Fleisch. Das zeigt eine Untersuchung der ETH Zürich. Die ablehnende Haltung schlägt sich auch beim Einkauf nieder. Vegi-Produkte sind nach wie vor Nischenprodukte.

Preis für Konsumenten wichtiger als Nachhaltigkeitslabel
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Preis für Konsumenten wichtiger als Nachhaltigkeitslabel

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten achten beim Einkauf von Lebensmitteln häufiger auf den Preis als auf Nachhaltigkeitslabels. Ein Grund dafür dürfte sein, dass vielen die Bedeutung der Labels nicht bekannt ist. Zudem kaufen immer mehr Personen ihre Lebensmittel online ein. Dies geht aus einer Umfrage der Detailhändlerorganisation Swiss Retail Federation hervor.

Vanillearoma aus Kunststoffabfall
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Vanillearoma aus Kunststoffabfall

Forschenden aus Schottland ist es gelungen, mithilfe von Bakterien Vanillin aus Plastikabfällen zu gewinnen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, Kunststoffabfälle zu einem weltweit gefragten Produkt umzuwandeln. Davon profitieren sowohl Umwelt als auch Lebensmittelhersteller.

Ein Innovations-Hub für kultiviertes Fleisch
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Ein Innovations-Hub für kultiviertes Fleisch

Migros, Bühler und Givaudan gründen einen Innovationshub für kultiviertes Fleisch. In einer Pilotanlage in Kemptthal (ZH) wird die Entwicklung und Vermarktung von Fleisch «aus dem Labor» vorangetrieben.

Akzeptanz tierfreier Milchprodukte wächst
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Akzeptanz tierfreier Milchprodukte wächst

Die Erzeugung tierischer Produkte ist ressourcenintensiv. Und Menschen konsumieren aus den unterschiedlichsten Gründen kein Fleisch und/oder Milchprodukte. Deshalb forschen Unternehmen verstärkt an tierischen Produkten «ohne Tiere».

Tomaten mit hohem Aminosäuregehalt
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Tomaten mit hohem Aminosäuregehalt

In Japan sind seit Kurzem genomeditierte Tomaten auf dem Markt. Dabei handelt es sich um ein Novum.

Mehr Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt
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Mehr Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt

Das Unternehmen Royal DSM verstärkt seine Anstrengungen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Gesundheit. Bis 2030 soll Mangelernährung weltweit reduziert, Emissionen aus der Tierhaltung gesenkt und die Lebensgrundlagen von Kleinbauern gestärkt werden.

Preise für Früchte steigen
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Preise für Früchte steigen

Der eisige Frühling sowie die Unwetter der vergangenen Wochen haben bei europäischen Landwirten teilweise zu massiven Ernteausfällen geführt.

Food Trends: Innovative Technologien unumgänglich
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Food Trends: Innovative Technologien unumgänglich

Klimawandel und Umweltprobleme werden unsere Essgewohnheiten in Zukunft verändern. Die Ernährung der Zukunft muss gesund sein und gleichzeitig den Planeten schützen.

Tomaten: Von der «Wasserbombe» zur aromatischen Frucht
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Die Vielfalt an kommerziell vertriebenen Tomatensorten ist heute so gross wie nie zuvor. Dies hat insbesondere mit der Züchtung neuer Sorten zu tun.

Der kleine, aber feine Unterschied auf dem Teller und in der Tasse
Forschung

Der kleine, aber feine Unterschied auf dem Teller und in der Tasse

Besserer Kaffee, verträglichere und länger haltbare Grundnahrungsmittel – die modernen Ansätze der Biotechnologie werden unseren Konsum nachhaltig beeinflussen. Zum Wohl vieler Menschen und der Umwelt.