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Gentechnik? Ja, natürlich.
Als Konsument weiss man es oft nicht: In als gentechnikfrei beworbenen Produkten steckt längst Gentechnik drin. Gentechnik-Gegnern ist das ein Dorn im Auge. Doch es ist einfacher, den «Skandal» zu verschweigen – denn etwas, was wir schon lange essen, macht uns keine Angst mehr.
Natürlich ist natürlich gefährlich – Warum pflanzeneigene Gifte unterschätzt werden
Viele glauben, dass natürliche Lebensmittel sicherer sind als solche mit synthetischen Pestiziden. Doch Pflanzen produzieren ihre eigenen Gifte – und die sind oft genauso riskant. Während künstliche Rückstände reguliert werden, bleiben natürliche Abwehrstoffe weitgehend unbeachtet. Ein Trugschluss, wie Wissenschaftler Bruce Ames zeigt.
Wahrgenommene Natürlichkeit entscheidet über Akzeptanz
Die Akzeptanz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und gentechnischen Züchtungsmethoden ist unterentwickelt. Eine Studie der ETH Zürich hat das Phänomen untersucht.
Natürliche Abwehrkräfte von Pflanzen nutzen
Pflanzen setzen Duftstoffe frei, um Schädlinge abzuwehren. Untersuchungen zeigen, dass diese natürlichen Signale auch als Herbizide genutzt werden könnten. Der Ansatz ist spannend, jedoch kein Allheilmittel – herkömmliche Pflanzenschutzmittel bleiben unverzichtbar.
«Natürlich ist gesund, Chemie ist Gift»
Alles, was in der Natur vorkommt, ist gesund und synthetisch hergestellte Stoffe, also «chemische» Substanzen, sind giftig. Dieser Mythos ist schnell zu entkräften: In der Natur kommen viele hochgiftige Stoffe vor und gleichzeitig gibt es viele synthetisch hergestellte Substanzen, welche ungefährlich sind.
«Züchtung an sich ist nicht natürlich.»
Prof. Dr. Detlef Weigel, Direktor der Abteilung Molekularbiologie am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie
«Natürlich heisst nicht unbedingt nachhaltig»
Um die wachsende Weltbevölkerung mit gesunder und nachhaltig produzierter Nahrung versorgen zu können, sind wir auf optimierte Lebensmittel angewiesen. Diese werden von Konsumentinnen und Konsumenten jedoch als «künstlich» – und damit «unnatürlich» – wahrgenommen. Und Natürlichkeit wird bevorzugt. Doch sind vermeintlich «natürliche» Produkte auch gesünder und nachhaltiger? Drei Referate gingen am Swiss-Food Talk der Optimierung von Lebensmitteln auf den Grund.
Natürliche Gifte: Unterschätzte Gefahr in unserer Nahrung
Sichere Lebensmittel sind keine Selbstverständlichkeit. Während oft chemische Stoffe in der Kritik stehen, zeigt die Realität: Die grössten Risiken für unsere Lebensmittelsicherheit sind natürlichen Ursprungs. Rückrufe bei Babynahrung zeigen, wie tückisch Bakteriengifte oder Schimmelpilze sind.
Chemie ist alles – sie schützt auch vor natürlicher Vergiftung
Professor Nuno Maulide ist Direktor des Instituts für Organische Chemie an der Universität Wien. Der gebürtige Portugiese spricht im Interview mit Visao, einem portugisischen Nachrichtenmagazin, über die missverstandene Chemie.
Mit Tee krank statt schlank
Pflanzenschutzmittel stehen häufig im Fokus öffentlicher Kritik. Weniger beachtet wird, dass auch natürliche Inhaltsstoffe in Tees und Nahrungsergänzungsmitteln wirksam sind und gesundheitliche Risiken bergen können.
Wenn es um Chemikalien in der Medizin und Landwirtschaft geht, ist «natürlich» oft weniger sicher als synthetisch
Wenn es um Chemikalien in Medizin und Landwirtschaft geht, gilt «natürlich» vielen als sicherer. Doch stimmt das wirklich? Dieser Frage geht der Chemiker und Wissenschaftskommunikator Simon Maechling in seinem Artikel nach.
Wenn Bio-Produkte giftig sind
Reflexartig schreckt das Publikum vor Pestiziden zurück. Doch natürliche Gifte sind für Menschen sehr oft viel gefährlicher.
Zentrale Antworten im Überblick
Pflanzenschutzmittel und Biozide haben sich bewährt. Sie ermöglichen nicht nur eine regionale Produktion von Lebensmitteln, sondern begrenzen auch «Food Loss» und «Food Waste». Hier zehn Fragen und Antworten zu Pestiziden und Pflanzenschutzmitteln.
«Wenn wir Tatsachen leugnen, wenn wir sagen, dass oben unten ist und unten oben, dass links rechts ist und rechts links, werden wir uns natürlich verirren. So einfach ist das, denn die Wissenschaft gibt uns eine Richtung vor. Die Wissenschaft sagt uns, wa
Inger Andersen, Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms (UNEP)
Pestizide in grünen Smoothies
Nach den zahlreichen Rezepten für Weihnachtsplätzchen, Festtagsbraten und Cocktails sind jetzt die Tipps fürs Abnehmen, Entschlacken und Verschönern gesetzt. Das meiste ist blanker Unsinn. Das schreibt Gastautor und Wissenschaftsjournalist Ludger Wess in seinem Artikel.
«Pestizide schaden dem Klima.»
Pestizide sind schlecht fürs Klima? Nein, gerade das Gegenteil ist der Fall. Denn Pflanzenschutzmittel helfen, auf weniger Nutzfläche mehr Lebensmittel herzustellen und schonen so die Ressource Boden.
Synthetische Pestizide
Alle Pestizide, die durch eine Synthese hergestellt werden, sind auch synthetisch. Wirkstoffe die synthetisch hergestellt werden, können aber in der Wirkung naturidentisch sein.
Pflanzenschutz - zum Schutz der Pflanzen
Pflanzen aller Arten können krank werden. Wie Arzneimittel beim Menschen werden Pflanzenschutzmittel verwendet, um die Gesundheit von Kulturpflanzen zu erhalten und ihrer Vernichtung durch Schädlingsbefall (Insekten, Pilze, Unkraut) vorzubeugen.
Konservierungstechniken gegen Foodwaste
Je länger Esswaren haltbar sind, desto geringer die ist die Chance, dass sie im Abfall landen. Chemische Verfahren und Verpackungsmaterialien sind zur Konservierung von Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung.
Der Mensch schätzt Risiken oft falsch ein
Weshalb sich Menschen manchmal vor harmlosen Dingen fürchten und gleichzeitig grosse Risiken ignorieren, erklärt der Spezialist für Konsumverhalten, Professor Michael Siegrist.
«Biologicals» – Biowirkstoffe aus der Forschung
Moderne Pflanzenschutzmittel müssen sicher, zielgerichtet und kurzlebig sein, also kurz nach Erreichen des Ziels abgebaut werden, ohne biologisch aktive Abbauprodukte zu hinterlassen.
Invasive Arten gefährden einheimische Pflanzen
Die wirtschaftliche Verflechtung der Welt hat über die vergangenen Jahre und Jahrzehnte stark zugenommen. Durch die rege Handelstätigkeit zwischen den Kontinenten verbreiten sich auch invasive Pflanzen- und Tierarten immer schneller. Für die einheimische Vegetation und Landwirtschaft kann dies zu ernsthaften Problemen führen. Der Kanton Tessin ist gemäss BAFU besonders stark betroffen.
Wenn Panik mit Wissen kollidiert
Chemophobie lautet der wissenschaftliche Fachbegrifft. Und er bezeichnet die panische Angst vor Chemie. Im Gegensatz dazu wird im Natürlichen der Quell alles Guten gesehen. Diese Sicht ist wissenschaftlich gesehen Unsinn.
Synthetisch bietet viele Vorteile
Häufig werden synthetische im Vergleich zu natürlich vorkommenden Pflanzenschutzmitteln automatisch als problematisch angesehen. Das ist aber ein Trugschluss. Der Herstellungsprozess alleine lässt keine Aussagen über die Giftigkeit zu.
Reisefreudiger Japankäfer bedroht einheimische Pflanzen
Der Japankäfer wurde in der Schweiz zum ersten Mal im Jahr 2017 im Tessin entdeckt. Nun hat er es auf die Alpennordseite geschafft. Nach Funden in Basel-Stadt und Solothurn ist in Kloten erstmals eine grössere Population der Käfer gefunden worden. Sie werden mit Fallen, aber auch Pflanzenschutzmitteln bekämpft.
Gesunde Auberginen dank Bacillus thuringiensis
Schadinsekten im Kerngehäuse stellen in vielen Regionen eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar. Die äusserliche Behandlung mit Insektiziden eignet sich in diesem Fall nicht.
Die Natur beobachten – verstehen - verbessern
Die Entwicklung eines neuen Pflanzenschutzmittels erfordert jahrelange Arbeit. Von der Idee bis zur Marktreife vergehen über 10 Jahre. Häufig holen sich Forscher ihre Inspiration aus der Natur.
Um Insekten steht es besser als vermutet
Die Abnahme der Insekten ist kleiner als vermutet. Eine länderübergreifende Meta-Studie zeigt, dass weder bezüglich der Ergebnisse noch der Ursachen vereinfachende Schlussfolgerungen zu ziehen sind.
Pflanzenzüchtung für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft
Um ausreichend Nahrungsmittel möglichst umweltschonend herstellen zu können, braucht es immer robustere Pflanzensorten. Die Pflanzenzüchtung ist deshalb ein entscheidender Forschungsbereich für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Landwirtschaft.
Kraut- und Knollenfäule: Resistenzen aus Wildkartoffeln nutzen
Die Kraut- und Knollenfäule zählt zu den gefährlichsten Kartoffelkrankheiten. Mit Biotechmethoden lassen sich Kartoffeln mit einem Resistenzgen gegen die Krautfäule ausstatten.
Schleichende Bedrohung der Lebensmittelsicherheit
Die Lebensmittelsicherheit ist in Gefahr. Besonders gefährlich sind Mykotoxine. Das sind Pilzgifte, welche zum Beispiel Getreide oder Nüsse befallen.
Invasive Schädlinge reisen mit
Invasive Schädlinge und Pflanzenkrankheiten gehören zu den grössten Herausforderungen für Biodiversität und Landwirtschaft. Sie gelangen oft über den Reiseverkehr sowie Warenimporte in die Schweiz und richten grosse Schäden bei Kultur- und Wildpflanzen an. Seit 2020 ist die Einfuhr von Pflanzen aus nicht EU-Ländern verboten. Eingeschleppte Schädlinge sind jedoch ein weltweites Problem.
Der Genmais – eine Erfolgsgeschichte, auch im gentech-kritischen Europa
Europa stemmt sich noch immer gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Dies heisst aber nicht, dass sie gleichzeitig auf deren Segnungen verzichten möchte.
Der kleine, aber feine Unterschied auf dem Teller und in der Tasse
Besserer Kaffee, verträglichere und länger haltbare Grundnahrungsmittel – die modernen Ansätze der Biotechnologie werden unseren Konsum nachhaltig beeinflussen. Zum Wohl vieler Menschen und der Umwelt.
«Synthetisch gleich giftig? Falsch!»
Bei der Beurteilung von Risiken kann uns unser Bauchgefühl trügen. Wieso das so ist, erklärt Angela Bearth, Verhaltenspsychologin an der ETH Zürich, im swiss-food-Podcast.
Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Landwirtschaft
Die Landwirtschaft von morgen muss effizienter produzieren. Und dabei gleichzeitig das Klima und die Biodiversität schützen. Am Swiss-Food Talk äusserten sich drei ausgewiesene, unabhängige Experten zu den Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Landwirtschaft von morgen.
Bundesrätliche Verhinderungspolitik schadet der Schweiz
Ende Juni hat der Bundesrat die Botschaft zum Gentechnikgesetz publiziert. Im Grundsatz soll das bestehende Moratorium bis 2025 verlängert werden.
«Stadt-Land-Graben mit konstruktiver Agrarpolitik überwinden»
Ja, es gibt in der Schweiz tatsächlich einen Stadt-Land-Graben: Drei Viertel der Schweizer leben in den 49 Agglomerationen und deren Kernstädten. Sie haben den Kontakt zur Landbevölkerung – und erst recht zur Landwirtschaft – grösstenteils verloren.
«Wir schützen was wir nutzen»
Tatsächlich ist die Natur im steten Wandel. Und der Mensch hat die Natur immer auch gestaltet. So entstanden viele Alpwiesen mit ihrer reichen Biodiversität nur dank Rodung durch unsere Vorfahren zwecks landwirtschaftlicher Nutzung.
«Gentechnik und Umweltschutz gehen Hand in Hand»
Seit vielen Jahren erforschen wir am Institut für Pflanzen- und Mikrobiologie der Universität Zürich (UZH) das Immunsystem von Getreide. Ziel ist, die vielfältigen Wechselwirkungen von Pflanzen und Pathogenen (Krankheitserreger) besser zu verstehen. Damit sich die Pflanzen gegen Schädlinge und Krankheiten besser zur Wehr setzen können.
«Die «Greta»-Generation wird mit Paradigmen rigoros aufräumen.»
Pflanzenzüchtung hat zum Ziel, die Kulturpflanzen genetisch fit zu machen für unsere Bedürfnisse von morgen. Im Vordergrund steht hier die Sicherstellung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, ohne dazu mehr Land zu beanspruchen und dabei gleichzeitig die Emissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren.
Das überholte Bild vom sakrosankten Genom
Jean-Marc Neuhaus, emeritierter Professor für Molekularbiologie an der Universität Neuenburg, kritisiert im Interview mit «Heidi News» das Schweizer Desinteresse an der Gentechnik.
«Gouverner c’est prevoir»
Schweizer Bauern leiden unter dem anhaltenden Regen und den Gewittern der vergangenen Wochen. Viele Pflanzenkulturen können derzeit weder geerntet noch angesät werden.
Weinbau: Ohne Synthetik geht es nicht
Die nasse Witterung der vergangenen Wochen begünstigt die Verbreitung von Mehltau. Die Pilzkrankheit gehört zu den gefürchtetsten Gegenspielern der Winzer.
Robustere Pflanzen, weniger Pflanzenschutzmittel
Das Gentech-Moratorium soll in der Schweiz um weitere vier Jahre verlängert werden. Das hat der Bundesrat Ende Juni bekanntgegeben.
Grossbritannien will Gentech-Regeln lockern
Die britische Regierung plant eine Liberalisierung im Bereich der grünen Gentechnik. Sie will Anbau und Verkauf bestimmter gentechnisch veränderter Pflanzen bald erlauben.
Australien: Nutzen der grünen Gentechnik erkannt
Der australische Bundesstaat New South Wales beendet sein Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Die grüne Gentechnik wird für Mensch und Umwelt als sicher eingestuft.
Ressourcenverschleiss statt regionaler Produktion
Durch unverhältnismässige neue Hürden bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln drohen den Bauern erneut Ernteausfälle. Umwelt und Klima sind damit nicht geholfen.
Mehr Bio bedeutet nicht mehr Biodiversität
Der Schlüssel zu mehr Biodiversität liegt gemäss einem Forscherteam der Universität Göttingen in einem landschaftlichen Mosaik an natürlichen Lebensräumen sowie kleinen und vielfältigen Anbauflächen.
«Laien lassen die Dosis völlig ausser Acht»
Aber die Leserkommentare stammen ja auch nicht von Toxikologen, sondern von Laien. Letztere lassen die Dosis völlig ausser Acht. Da herrscht eine starke Eins-oder-Null-Mentalität. Die Idee, dass etwas verunreinigt und gleichzeitig harmlos sein kann, geht Laien gegen den Strich.
«Wirkungsmechanismen der Natur besser verstehen»
Sowohl die intensive wie auch die biologische Landwirtschaft sind auf Pflanzenschutz angewiesen. Sollen zukünftig weniger chemische Wirkstoffe eingesetzt werden, so muss das Agrarökosystem noch besser verstanden werden. Auch für neue Ansätze, wie etwa gentechnische Verfahren, sollte man offen sein.
«Landwirtschaft spielt eine tragende Rolle»
Wer im Internet nach «nachhaltige Landwirtschaft» sucht, erhält 301 000 Treffer. Einer davon ist Artikel 104 der Bundesverfassung, nach dem der Bund für «eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion» sorge. Einer das Aussendepartement, das die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorstellt, darunter Ziel 2: «Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern».
Insektenresistenter SmartStax-Mais schadet Wasserflöhen nicht
Forscher der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope haben in detaillierten Versuchsreihen untersucht, wie sich transgene Maissorten auf das Wohlergehen von Wasserflöhen auswirken.
Schwermetalle belasten den Boden
Eine Untersuchung der Nationalen Bodenbeobachtung der Schweiz (NABO) zeigt die negativen Folgen für die Böden durch den Einsatz von Kupfer.
Die Natur optimieren
Der verklärte Blick auf das Natürliche trügt. Wenig von dem, was wir heute essen, ist so natürlich entstanden. «Seit 12’000 Jahren wählen Menschen Pflanzen anhand ihrer Merkmale aus, um sie essbar und ertragreicher zu machen», sagt Bruno Studer, Professor für Molekulare Pflanzenzüchtung an der ETH Zürich. Die Landwirtschaft entstand durch künstliche Selektion.
«Was uns Pflanzenzüchtung bringt»
In Zeiten von Bio-Boom und verklärter Naturromantik hat die Pflanzenzüchtung einen schweren Stand. Vergessen geht, dass ihr der Mensch seine wichtigsten Nahrungslieferanten verdankt. Fast nichts von dem, was wir heute essen, kam früher auf der Welt natürlich vor.
«Züchtungsforschung wird eingefroren»
Das um vier Jahre verlängerte Moratorium würde auch die Weiterentwicklung der bisher vom Gentechnikgesetz ausgenommenen Mutationszüchtung betreffen.
Ohne Pestizide ein Hungerjahr
Just in dem Jahr, in dem über das Verbot von Pestiziden in der Schweiz abgestimmt wurde, sah sich die hiesige Landwirtschaft mit äusserst schwierigen Witterungsbedingungen konfrontiert.
Ein Innovations-Hub für kultiviertes Fleisch
Migros, Bühler und Givaudan gründen einen Innovationshub für kultiviertes Fleisch. In einer Pilotanlage in Kemptthal (ZH) wird die Entwicklung und Vermarktung von Fleisch «aus dem Labor» vorangetrieben.
Auch die Nudeln aus dem Bio-Fachgeschäft können nicht ohne Gentechnik
Die EU debattiert derzeit über die Regulierung neuer Pflanzenzüchtungsmethoden. Auch in Deutschland ist die Diskussion im Gange. Das Wissensmagazin «Terra X» hat diese Diskussion zu Anlass genommen, um sich dem Thema ausführlicher zu widmen.
Biodiversität
Unter Biodiversität versteht man die Vielfalt des Lebens auf drei Ebenen: der «Vielfalt der Arten», der «Vielfalt der Gene» und der «Vielfalt der Lebensräume». Sie umfasst damit sämtliche auf der Erde existierenden Lebewesen und ist das Ergebnis von Millionen von Jahren Evolution. Sie ist nichts weniger als unsere Lebensgrundlage.
Bio-Pestizide
Auch die biologische Landwirtschaft ist auf den Einsatz von Pestiziden (Pflanzenschutzmittel und Biozide) angewiesen. Mehr als 40 % der in der Schweiz verkauften Pestizide sind für den Bio-Landbau zugelassen. Unter den zehn meistverkauften Pflanzenschutzmitteln in der Schweiz befinden sich vier Bio-Pestizide. Viele von Bio-Bauern eingesetzte Pflanzenschutzmittel sind nicht direkt natürlichen Ursprungs. So werden sämtliche im Bio-Landbau eingesetzten Kupfersalze synthetisch hergestellt.
Biologicals
Landwirtschaftliche Biologicals sind eine vielfältige Gruppe von Pflanzenschutz-Strategien und -Produkten, die aus lebenden oder natürlich vorkommenden Materialien wie Mikroben oder Pflanzenextrakten hergestellt werden oder nützliche Insekten einsetzen. Sie können auch im Labor synthetisiert werden, sind aber in ihrer Zusammensetzung der Natur ähnlich.
Biologische Landwirtschaft
Die biologische Landwirtschaft ist gemäss Eigendefinition eine besonders naturnahe Form der Landwirtschaft, die vor rund 100 Jahren entwickelt wurde. Seit 20 Jahren ist diese Anbauform in der Schweiz auch durch Gesetze und die Bio-Verordnung definiert.
Chemophobie
Als «Chemophobie» wird eine irrationale Angst vor chemischen Substanzen bezeichnet. Dieses psychologische Phänomen betrifft Menschen, die synthetisch hergestellte Chemikalien ablehnen, weil sie nicht natürlichen Ursprungs sind. Im Gegensatz dazu sehen sie alles, was aus der Natur stammt, als das einzig Gesunde und Richtige für Mensch und Umwelt.
CRISPR/Cas9
CRISPR/Cas9 ist eine Technik der Genom-Editierung, mit der zum Beispiel das Erbgut von Pflanzen gezielt zerschnitten und dadurch modifiziert werden kann. Mit dem Verfahren ist es möglich, im Genom einer Pflanze exakt die richtige Stelle anzusteuern und den DNA-Doppelstrang zu zerschneiden.
Ernährungssicherheit
Ernährungssicherheit ist gemäss der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegeben, wenn alle Menschen zu jeder Zeit physischen und ökonomischen Zugang zu genügend und sicherer Nahrung haben und die diätischen Bedürfnisse sowie die Präferenzen für ein gesundes und aktives Leben sichergestellt werden können.
Modernen Analysemethoden entgeht nichts
Mit dem Umweltverhalten von Pflanzenschutzmitteln befasst sich heute ein eigenes Forschungsgebiet mit vielen Spezialisierungen.
Ressourceneffizienz
Unter Ressourceneffizienz versteht man den Ertrag eines bestimmten Produkts im Verhältnis zu den eingesetzten Ressourcen wie Kapital, Arbeit, Rohstoffe oder Landflächen. Eine nachhaltige Landwirtschaft muss ressourceneffizient sein.
Synthetische Pestizide
Alle Pestizide, die durch eine Synthese hergestellt werden, sind synthetisch. Als Synthese wird in der Chemie der Vorgang bezeichnet, bei dem aus Elementen eine Verbindung oder aus einfach gebauten Verbindungen ein zusammengesetzter neuer Stoff hergestellt wird. Aufgrund ihrer «künstlichen» Herstellung stehen synthetische Pestizide in der öffentlichen Wahrnehmung oft im Verdacht, «giftig» zu sein.
Transgene Pflanzen
Bezeichnung für Pflanzen, die zusätzlich zu den natürlich ererbten Genen ein oder mehrere Fremdgene (Transgene) stabil in ihrem Genom tragen, welche an die Nachkommen weitergegeben werden.
«Moderne Pestizide können zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen»
Experten gehen davon aus, dass wir bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent mehr Nahrungsmittel anbauen müssen, um die 10 Milliarden Menschen zu ernähren, die unseren Planeten bis dahin bevölkern werden. Viele politische Entscheidungsträger scheinen jedoch davon auszugehen, dass die Agrarindustrie das ausserordentlich komplexe Problem einer gesunden, reichhaltigen und sicheren Nahrungsmittelversorgung bereits weitgehend gelöst hat.
Ernährung: Gesundheit für den ganzen Planeten
Die Ernährung der Zukunft soll allen Menschen den Zugang zu den nötigen Nährstoffen sichern und gesund für den Planeten sein. Eine solche «planetary health diet» ist dringend auf Innovation angewiesen. So viel ist sicher.
Mythen zur Nahrungsmittelproduktion
Die «richtige» Ernährung spielt für viele Menschen eine immer wichtigere Rolle. Ein gesunder Lebensstil ist zu einem Statussymbol geworden. Entsprechend emotional wird über gesunde Nahrungsmittel und nachhaltige Produktionsweisen debattiert. Viele überholte Vorstellungen und Mythen haben sich in den Köpfen vieler Konsumentinnen und Konsumenten festgesetzt. Nachfolgend ein paar Mythen und ihre Dekonstruktion.
Umwelt: Nutzen und schützen
Viele Innovationen entstehen aus Naturbeobachtung. Genetische Ressourcen dienen häufig als Inspiration oder Basis für neue Produkte, Medikamente und Wirkmechanismen. Auch die Landwirtschaft nutzt die natürlichen Kreisläufe, beeinflusst sie gleichzeitig aber auch. Es liegt im ureigenen Interesse der Landwirte, möglichst umweltfreundlich zu produzieren.
Produktion: Mehr Nahrung mit weniger Ressourcen
Um mit «weniger mehr zu produzieren» brauchen wir neue Technologien, die vom Input über Aussaat und Ernte bis zum Konsumenten für mehr Ressourceneffizienz sorgen.
BAFU: Anti-Gentech-Propaganda frei Haus geliefert
Selektives Zitieren ist eine mächtige Waffe, wenn es darum geht, das eigene Weltbild aufrechtzuerhalten und die eigene Erzählung einer breiten Öffentlichkeit als unumstössliche Wahrheit zu verkaufen.
Nachhaltigkeit umfassend denken
Alles kann als «nachhaltig» verkauft werden. Deshalb ist es wichtig, den Begriff etwas zu schärfen. In der Nachhaltigkeit steckt zum einen eine zeitliche Komponente. Zum anderen hat Nachhaltigkeit eine ökologische, ökonomische und soziale Dimension.
Genom-Editierung
Unter Genome Editing (auch: Gene Editing) versteht man eine Reihe von neuen molekularbiologischen Methoden, mit denen gezielt Veränderungen im Genom vorgenommen werden können. Zu ihnen zählen Zinkfinger-Nukleasen, Transcription Activator-like Effector Nucleases (TALEN), Meganukleasen, Oligonukleotid gerichtete Mutagenese (ODM) und die Genschere CRISPR/Cas.
Kann Ernährung gesund und gleichzeitig nachhaltig sein?
Gibt es einen Menüplan, der unserem Körper guttut und gleichzeitig nachhaltig ist? Die Antwort lautet ja, doch sie ist gleichzeitig komplex. Dies ergeben Recherchen des Onlineportals «Heidi.news» und der «Sonntagszeitung».
Vegi-Produkte haben schlechten Ruf bei Konsumenten
Viele Konsumentinnen und Konsumenten sind der Ansicht, dass Vegi-Produkte ungesünder und umweltschädlicher sind als Fleisch. Das zeigt eine Untersuchung der ETH Zürich. Die ablehnende Haltung schlägt sich auch beim Einkauf nieder. Vegi-Produkte sind nach wie vor Nischenprodukte.
«Allein mit ökologischen Methoden werden wir es nicht schaffen»
Die Transformation zur Nachhaltigkeit ist eine grössere Herausforderung ist, als viele Menschen denken. Wir wollen bis 2050 klimaneutral werden.
Zehn Anwendungen neuer Züchtungstechnologien für die Schweiz
Der Sommer 2021 hat gezeigt, wie schädlich anhaltender Regen für Kulturpflanzen sein kann. Mit dem Klimawandel wird die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse noch zunehmen. Deshalb benötigen Landwirte verbesserte Pflanzensorten, die Hitze, aber auch viel Nässe aushalten.
Schweizer Bauern öffnen sich gegenüber neuen Züchtungstechnologien
Die Schweizer Landwirte stehen unter Druck. Die Risiken des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln sollen bis 2030 halbiert werden. Gleichzeitig dürfen die Ernten nicht einbrechen. Eine Möglichkeit, weniger Pestizide einzusetzen und die Erträge sogar noch zu steigern, bietet etwa die Genom-Editierung.
Detailhändler bekunden Interesse an Genom-Editierung
Was bis vor Kurzem noch unmöglich schien, ist nun Tatsache. Schweizer Detailhändler wie Coop und Migros sowie die Agrargenossenschaft Fenaco schliessen die Aufnahme von Produkten, die auf neuen Züchtungsmethoden beruhen, nicht mehr aus. Aufgrund des Klimawandels benötige man zunehmend Pflanzensorten, die den sich ändernden Bedingungen trotzen.
Bio: Luxus zulasten der Entwicklungsländer
Das «ZDF» befasst sich in einer Dokumentationssendung mit der Biolandwirtschaft. Sind Bioprodukte tatsächlich nachhaltiger und besser fürs Klima als vergleichbare Produkte aus der konventionellen Landwirtschaft? Aus dem Betrachtungswinkel der Ressourceneffizienz muss die Frage verneint werden: Aufgrund des grösseren Flächenbedarfs sind sie nicht nachhaltiger.
Neue Züchtungsmethoden – gekommen, um zu bleiben
Das Schweizer Parlament hat eine Aktualisierung des seit 2005 bestehenden Gentech-Moratoriums beschlossen. Der Schritt war überfällig. Anlässlich eines von swiss-food.ch organisierten Talks sprachen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Landwirtschaft über den Nutzen neuer biotechnologischer Züchtungsmethoden. Dabei wurde klar: die Risiken sind gering, die Chancen gross.
Nachhaltiges Essen aus dem Bioreaktor
Mehr Menschen ernähren und weniger Rohstoffe verschwenden – dieses Ziel erreichen wir dank «Nachhaltigkeit aus dem Labor», ist Tilo Hühn überzeugt. Der Food Architect forscht gemeinsam mit einem 80-köpfigen Team an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) an nachhaltigen Ernährungslösungen.
Genome Editing: Lockerungen überall
Grossbritannien hat erste Schritte bereits beschlossen, die Schweiz auch: Der Umgang mit einfachen genomeditierten Pflanzen wird erleichtert.
Revolution auf dem Bauernhof
Die CRISPR/Cas-Methode wird Teilbereiche der Pflanzenzüchtung revolutionieren. Die Technologie ist dringend nötig, um die Herausforderungen zu bewältigen, die sich der Landwirtschaft in diesem Jahrhundert gegenüberstellen und unsere Versorgungssicherheit gefährden.
Wie wir Agrarland zurückgewinnen
Von der Landwirtschaft hängt es ab, ob künftige Generationen genug zu essen haben. Die Bauern müssen alle Möglichkeiten zur Nahrungsmittelproduktion ausschöpfen.
Bioprodukte häufiger von Rückrufen betroffen
Bioerzeugnisse müssen überdurchschnittlich oft aus den Regalen von Detailhändlern entfernt werden. Der Grund sind Giftstoffe aus mitgeernteten Pflanzen oder aus Schimmelpilzen. Sie lassen sich im Biolandbau weniger gut kontrollieren als in der konventionellen Landwirtschaft.
Hat Brot bald kein Brot mehr?
Die Geschichte des Brots ist stark mit der Züchtung von Weizensorten verknüpft. Die Optimierung des Brotweizens durch den Menschen hat stark zur Entwicklung der gesamten Zivilisation beigetragen. Damit die Entwicklung des Weizens weitergeht und mehr Menschen ernährt werden können, braucht es jedoch neue Technologien. Eine davon ist die Grüne Biotechnologie. Doch sie steht nach wie vor grossen Hürden gegenüber.
Genome-Editing: Vereinigtes Königreich auf dem Weg zur Spitze
Das britische Parlament beabsichtigt ein Gesetz zu verabschieden, das neue Züchtungstechnologien wie die Genom-Editierung neu regelt. Die neue Gesetzgebung ebnet für die Landwirte den Weg zum Anbau und für Grossbritannien den Weg an die Spitze der Agrar- und Lebensmittelforschung.
«Future Food»: Von der Entwicklung in den Einkaufskorb
Proteine gehören zu den wichtigsten Bestandteilen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Der grösste Teil des von Menschen konsumierten Eiweisses stammt jedoch von Tieren und ist in der Herstellung äusserst ressourcenintensiv. Wie könnten Alternativen aussehen? Und was braucht es, damit alternative Proteinprodukte auch bei den Konsumenten im Einkaufskorb landen? Darüber sprachen drei Referentinnen und Referenten am Swiss-Food Talk.
Auf dem Weg zur optimalen Tomate
Ob als Saft im Flugzeug, püriert auf der Pizza oder in Scheiben auf dem Butterbrot, Tomaten sind in aller Munde. Wie die Tomatenvielfalt zustande kommt und wie die Tomate der Zukunft schmeckt, zeigt ein Beitrag aus dem deutschen «Lebensmittelmagazin».
Präzisionszüchtung: England erlaubt den Anbau von genomeditierten Nutzpflanzen
Eine Gesetzesänderung ermöglicht in England die kommerzielle Nutzung neuer Züchtungstechnologien. Diese waren bis anhin nach denselben restriktiven Regeln wie in der EU reguliert. Aufgrund der neuen Gesetzgebung dürfen englische Landwirte jetzt Pflanzen anbauen, die mittels Genom-Editierung gezüchtet wurden. Englands Landwirte bekommen damit ein neues Instrument im Kampf gegen den Klimawandel und für eine nachhaltigere Landwirtschaft.
Kommt das Essen der Zukunft aus dem Labor?
Gegenwärtig ist das globale Ernährungssystem für ungefähr einen Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Einer der grossen Treiber sind tierische Produkte, zu deren Herstellung sehr viel Landfläche benötigt wird. Start-ups tüfteln daher fieberhaft an alternativen Proteinprodukten, die mit weniger Ressourcen und ohne Tiere auskommen. Und setzen dabei auf industrielle Prozesse. Das ist richtig, denn zur Ernährung von mehr als neun Milliarden Menschen werden wir alle Ansätze und Technologien brauchen.
Milch aus dem Labor – Nachhaltigkeit entscheidet
Milch aus dem Labor ist auf dem Vormarsch. Nestlé verkauft in den USA künstliche Milch und ein Schweizer Unternehmer stellt Käse aus dem Labor her. Das berichtet die «SonntagsZeitung». Gemäss einer Umfrage des Mediums ist eine Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten bereit, die mittels Gentechnik hergestellten Milchalternativen zu versuchen. Die geschmacklichen Unterschiede zu herkömmlicher Milch sollen gering sein. Doch entscheidend ist die Nachhaltigkeit der Produkte. Dazu gehören Ressourceneffizienz inklusive Preis.
Utiliser les défenses naturelles des plantes
Les plantes libèrent des substances odorantes pour repousser les nuisibles. Des études montrent que ces signaux naturels pourraient également être utilisés comme herbicides. L'approche est passionnante, mais ne constitue pas une panacée - les produits phytosanitaires traditionnels restent indispensables.
Le naturel est dangereux – Pourquoi les toxines produites par les plantes sont sous-estimées
Beaucoup de gens pensent que les aliments naturels sont plus sûrs que ceux contenant des pesticides de synthèse. Mais les plantes produisent leurs propres toxines, qui sont souvent tout aussi dangereuses. Alors que les résidus artificiels sont réglementés, les substances de défense naturelles sont largement ignorées. Une erreur, comme le montre le scientifique Bruce Ames.
La chimie est partout – et protège même des intoxications naturelles
Le professeur Nuno Maulide dirige l’Institut de chimie organique de l’université de Vienne. Dans une interview accordée à Visao, un magazine d’actualité portugais, ce Portugais d’origine évoque l’incompréhension qui règne autour de la chimie. Voici la traduction abrégée de cet entretien.
Toxines naturelles : un risque sous-estimé dans notre alimentation
Des aliments sûrs ne vont pas de soi. Alors que les substances chimiques sont souvent au centre des critiques, la réalité montre que les principaux risques pour notre sécurité alimentaire sont d’origine naturelle. Les récents rappels de produits destinés à l’alimentation infantile illustrent à quel point les toxines bactériennes ou les moisissures peuvent être insidieuses.
Natural plant defences put to use
Plants release scents to repel pests. Research shows that these natural signals could also be used as herbicides. The approach is exciting, but it is not a panacea – conventional pesticides remain indispensable.
Natural is naturally dangerous – Why the plant's own poisons are underestimated
Many believe that natural foods are safer than those with synthetic pesticides. But plants produce their own poisons – and these are often just as risky. While artificial residues are regulated, natural defences are largely ignored. A fallacy, as scientist Bruce Ames shows.
Natural Toxins: An Underestimated Risk in Our Food
Safe food cannot be taken for granted. While chemical substances are often the focus of public criticism, reality shows that the greatest risks to food safety are of natural origin. Recent recalls of infant food products illustrate how insidious bacterial toxins or moulds can be.