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PFAS, Zielkonflikte und Verantwortung – wie Politik und Landwirtschaft Lösungen finden
In dieser Episode der gemeinsamen Serie von Agrarpolitik – der Podcast und swiss-food.ch spricht Nationalrätin Christine Badertscher darüber, wie Rückstände und Grenzwerte im Parlament diskutiert werden.
Gentechnisch veränderte Pflanzen leisten Beitrag gegen die Erderwärmung
Der grossflächige Anbau gentechnisch veränderter Nutzpflanzen würde der globalen Klimaerwärmung entgegenwirken. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische und deutsche Forschende in einer Studie.
Grenzwerte, Zulassung, Verantwortung – wie Pflanzenschutzmittel wirklich beurteilt werden
Oft stehen Grenzwerte im Zentrum der öffentlichen Diskussion – doch in der Realität sind sie nur ein kleiner Teil eines viel umfassenderen Systems zur Risikobeurteilung. Michael Beer, Leiter der Abteilung Lebensmittel und Ernährung beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit, klärt auf.
Veranstaltung: Building Resilience in the Age of Uncertainty
Internationale Konferenz zu Resilienz | 15.-16. Januar 2026 | Zürich-Baden
Warum Vertrauen in die Wissenschaft so wichtig ist
Es ist essenziell, dass die Gesellschaft Vertrauen in die Forschung hat. Nur so kann sie ihr maximales Potenzial ausschöpfen und schliesslich gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel oder eine Pandemie meistern. Aber es gibt auch kritische Stimmen: Ein Teil der Schweizer Bevölkerung hat wenig oder kein Vertrauen in die Wissenschaft. Wie die Forschung das Vertrauen der Menschen gewinnen kann, darüber haben vier Experten an einer «NZZ Live»-Podiumsdiskussion debattiert.
«Auch mit wenig verarbeiteten Lebensmitteln kann man sich ein ungesundes Essen kochen – und sich fabelhaft vergiften.»
Zusatzstoffe in Lebensmitteln verunsichern viele Menschen. Doch schaden uns Verdickungsmittel und Emulgatoren wirklich? Der Lebensmittelchemiker Daniel Wefers räumt im Interview mit der NZZ mit Vorurteilen auf – denn manche Zusatzstoffe sind sogar von Vorteil für den Körper.
Vernunft statt Ideologie: Die Weltnaturschutzunion IUCN lehnt ein pauschales Verbot gentechnisch veränderter Organismen ab – ein Sieg der Wissenschaft
Das Artensterben geht rasant vorwärts. Es braucht dringend innovative Ansätze. Gentechnisch veränderte Tiere könnten vom Aussterben bedrohte Arten erhalten. Wir müssen solchen Projekten eine Chance geben.
Nobelpreisträgerin Nüsslein-Volhard: «Gentechnik bietet grosse Chancen für den Naturschutz»
Gentechnisch veränderte Pflanzen werden in Europa nicht angebaut. Christiane Nüsslein-Volhard kritisiert das als wissenschaftsfeindlich und ideologiegetrieben.
Vereinigtes Königreich ebnet Weg für den Anbau genom-editierter Pflanzen
Das britische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das den Anbau von genomeditierten Pflanzen erleichtert.
«Die Angst vor Gentech-Pflanzen ist unnötig»
Gentechnisch veränderte Pflanzen haben einen schlechten Ruf. Doch mit den neuen Methoden sind sie kaum von herkömmlichen Züchtungen zu unterscheiden.
Massnahmen für einen sinnvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln
Der Bundesrat hat 2017 den Aktionsplan Pflanzenschutz verabschiedet. Gut 50 Massnahmen sollen einen nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln fördern und die Risiken bis 2030 halbieren.
«Pestizide sind schuld am Insektensterben.»
Immer wieder werden Pestizide für den Rückgang bei den Insekten verantwortlich gemacht. Das greift zu kurz. Die Realität ist viel komplexer. So hat die Zersiedelung einen deutlich stärkeren Einfluss auf Insektenpopulationen.
Food Waste schadet der Umwelt und dem Portemonnaie
In der Schweizer Lebensmittelkette – vom Produzenten bis zum Konsumenten – gehen jedes Jahr beträchtliche Mengen an Nahrungsmitteln verloren, die noch bestens für den Verzehr geeignet wären.
Zentrale Antworten im Überblick
Pflanzenschutzmittel und Biozide haben sich bewährt. Sie ermöglichen nicht nur eine regionale Produktion von Lebensmitteln, sondern begrenzen auch «Food Loss» und «Food Waste». Hier zehn Fragen und Antworten zu Pestiziden und Pflanzenschutzmitteln.
Der Mensch schätzt Risiken oft falsch ein
Weshalb sich Menschen manchmal vor harmlosen Dingen fürchten und gleichzeitig grosse Risiken ignorieren, erklärt der Spezialist für Konsumverhalten, Professor Michael Siegrist.
«Biologicals» – Biowirkstoffe aus der Forschung
Moderne Pflanzenschutzmittel müssen sicher, zielgerichtet und kurzlebig sein, also kurz nach Erreichen des Ziels abgebaut werden, ohne biologisch aktive Abbauprodukte zu hinterlassen.
Wenn Panik mit Wissen kollidiert
Chemophobie lautet der wissenschaftliche Fachbegrifft. Und er bezeichnet die panische Angst vor Chemie. Im Gegensatz dazu wird im Natürlichen der Quell alles Guten gesehen. Diese Sicht ist wissenschaftlich gesehen Unsinn.
Prüfbericht stellt Pestizid-Verbot infrage
Am 12. Dezember kündigte der Bund das Verbot des Fungizids Chlorothalonil an – obwohl ein Prüfbericht zwei Abbauprodukte als «nicht relevant» einstufte.
Um Insekten steht es besser als vermutet
Die Abnahme der Insekten ist kleiner als vermutet. Eine länderübergreifende Meta-Studie zeigt, dass weder bezüglich der Ergebnisse noch der Ursachen vereinfachende Schlussfolgerungen zu ziehen sind.
Tierfutter: Heimischer Raps statt importierte Soja
Die eiweissreichen Pressrückstände von Raps würden sich mithilfe von «Genome Editing» ideal als Futtermittel für Nutztiere eignen. Anstelle von importierter Soja könnte einheimischer Raps an die Tiere verfüttert werden.
Pflanzenzüchtung für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft
Um ausreichend Nahrungsmittel möglichst umweltschonend herstellen zu können, braucht es immer robustere Pflanzensorten. Die Pflanzenzüchtung ist deshalb ein entscheidender Forschungsbereich für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Landwirtschaft.
Immer mehr Bienenvölker in Europa
Noch immer ist die Furcht vor dem «Bienensterben» in vielen Köpfen verankert. Auf dem europäischen Kontinent nimmt die Zahl der Bienenstöcke laut FAO Jahr für Jahr zu.
Kraut- und Knollenfäule: Resistenzen aus Wildkartoffeln nutzen
Die Kraut- und Knollenfäule zählt zu den gefährlichsten Kartoffelkrankheiten. Mit Biotechmethoden lassen sich Kartoffeln mit einem Resistenzgen gegen die Krautfäule ausstatten.
Schleichende Bedrohung der Lebensmittelsicherheit
Die Lebensmittelsicherheit ist in Gefahr. Besonders gefährlich sind Mykotoxine. Das sind Pilzgifte, welche zum Beispiel Getreide oder Nüsse befallen.
Ohne Pestizide keine Lebensmittelsicherheit
Problematisch für die Lebensmittelsicherheit ist nicht der angemessene Einsatz von Pestiziden, sondern ihre Nichtanwendung. Zudem kann ein ungenügender Einsatz von Bioziden (Desinfektionsmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel) die Übertragung von Krankheitserregern - beispielsweise in Restaurants - begünstigen. Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hervor.
Sichere Anwendung hochwirksamer Pestizide
Werden sogenannte Highly Hazardous Pesticides (HHP) korrekt gehandhabt und angewendet, sind sie sicher. In manchen Ländern sind sie gar die einzige Lösung, um Menschenleben zu retten.
Biolandwirtschaft mit höherem CO2-Ausstoss
Auch die Landwirtschaft soll einen Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstosses leisten. Dabei zeigt sich Erstaunliches. Würde die Landwirtschaft zu 100 Prozent auf Bio umsteigen, erhöht sich gemäss einer britischen Studie ihr CO2-Ausstoss.
Globale Fakten zu Welternährung und Landwirtschaft
Nur dank technologischem Fortschritt und modernem Pflanzenschutz werden wir in Zukunft unsere Ressourcen schonen und gleichzeitig immer mehr Menschen gesund und erschwinglich ernähren können.
Die nächste landwirtschaftliche Revolution
Der Schlüssel zu den dringend nötigen Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft liegt bei neuen Technologien. In der Digitalisierung der landwirtschaftlichen Produktion steckt das Potenzial für eine neue Agrarrevolution.
Pestizide für öffentliche Gesundheit fundamental
Im vergangenen Jahrhundert ist die Lebenserwartung der Menschen um 30 Jahre gestiegen. Dies hat auch mit dem Einsatz von Pestiziden zu tun. Sie schützen uns in vielfältiger Weise vor Krankheiten.
«Jährlich über 200'000 Tote wegen Pestizid-Vergiftungen»
Bei genauer Betrachtung lässt sich feststellen: Die Zahl stammt aus einer 35 Jahre alten Studie. In einem Gedankenexperiment wurden damals Suizide durch Schädlingsbekämpfungsmittel in Sri Lanka weltweit hochgerechnet.
Der Genmais – eine Erfolgsgeschichte, auch im gentech-kritischen Europa
Europa stemmt sich noch immer gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Dies heisst aber nicht, dass sie gleichzeitig auf deren Segnungen verzichten möchte.
Der kleine, aber feine Unterschied auf dem Teller und in der Tasse
Besserer Kaffee, verträglichere und länger haltbare Grundnahrungsmittel – die modernen Ansätze der Biotechnologie werden unseren Konsum nachhaltig beeinflussen. Zum Wohl vieler Menschen und der Umwelt.
Sieben Jahre Spitzenforschung mit angezogener Handbremse
Im Zürcherischen Reckenholz betreibt die Agroscope seit 2014 eine gesicherte Versuchsfläche. Das Gentech-Moratorium setzt den Versuchen aber enge Grenzen.
Umweltnutzen präziser Landwirtschaft
Innovationen und Technologie verändern unser Leben – und auch die Produktivität der Landwirtschaft. Wie eine amerikanische Studie zeigt, steigert «precision farming» die Erträge und nützt auch der Umwelt.
Wahrgenommene Natürlichkeit entscheidet über Akzeptanz
Die Akzeptanz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und gentechnischen Züchtungsmethoden ist unterentwickelt. Eine Studie der ETH Zürich hat das Phänomen untersucht.
«Gentechnik gefährdet die Gesundheit»
Häufig hört man, gentechnisch veränderte Lebensmittel seien nicht sicher und könnten die Gesundheit von Menschen und Tieren negativ beeinflussen. Diese Behauptungen lassen sich jedoch nicht mit Fakten belegen.
Hoffnung für den Artenschutz
Forscher wollen das Erbgut aller in Europa bekannten Arten entschlüsseln. Die Entschlüsselung und Archivierung von Genomsequenzen könnten dabei helfen, bedrohte Tier- und Pflanzenarten frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmassnahmen einzuleiten.
Agrar-Initiativen: Gegenvorschlag überbordet
Das vom Parlament beschlossene Pestizidgesetz schiesst mit seinen drastisch verschärften Grenzwerten weit über das ursprüngliche Ziel hinaus.
Frühwarnsystem gegen Krautfäule schützt Kartoffelernte
Sommerzeit ist in der Landwirtschaft Schädlingszeit. Der Druck auf die landwirtschaftlichen Kulturen ist gross.
Moderner Pflanzenschutz: Besser heisst auch komplexer
Lange Zeit zählte bei der Erforschung von Pflanzenschutzmitteln vor allem eines: Sie sollten die Pflanzen so gut wie möglich gegen Schädlinge schützen und somit die Ernte maximieren.
Tomaten: Von der «Wasserbombe» zur aromatischen Frucht
Die Vielfalt an kommerziell vertriebenen Tomatensorten ist heute so gross wie nie zuvor. Dies hat insbesondere mit der Züchtung neuer Sorten zu tun.
Risiken für Schweizer Ernährungssicherheit
Trotz der Covid-19-Pandemie war die Ernährungssicherheit in der Schweiz zu jeder Zeit gewährleistet. Dennoch sollten wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen.
Konsumenten sind aufgeschlossener als Gentech-Gegner behaupten
Die Revision des Gentechnikgesetzes böte eine gute Gelegenheit, um über den angemessenen Umgang mit modernen Züchtungsmethoden wie der Genom-Editierung zu diskutieren.
Mit CRISPR/Cas9 gegen die Kraut- und Knollenfäule
Die Nobelpreis-gekrönte Methode Crispr/Cas erlaubt die Züchtung von resistenten Sorten und könnte den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft reduzieren.
Food Trends: Innovative Technologien unumgänglich
Klimawandel und Umweltprobleme werden unsere Essgewohnheiten in Zukunft verändern. Die Ernährung der Zukunft muss gesund sein und gleichzeitig den Planeten schützen.
Invasiven Japankäfer sofort melden!
Der gefrässige Japankäfer droht sich in der Schweiz auszubreiten. Er wurde vor vier Jahren in die Schweiz eingeschleppt und zum ersten Mal im Kanton Tessin entdeckt. Um die Ausbreitung des Schädlings zu verhindern, arbeitet die Forschungsstelle Agroscope mit der Tessiner Bevölkerung zusammen.
«Auf einmal schliessen sich Grenzen»
Die beiden Agrar-Initiativen haben uns dazu gezwungen, auch über die Versorgungssicherheit der Schweiz mit Nahrungsmitteln nachzudenken.
«Die «Greta»-Generation wird mit Paradigmen rigoros aufräumen.»
Pflanzenzüchtung hat zum Ziel, die Kulturpflanzen genetisch fit zu machen für unsere Bedürfnisse von morgen. Im Vordergrund steht hier die Sicherstellung der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, ohne dazu mehr Land zu beanspruchen und dabei gleichzeitig die Emissionen aus der Landwirtschaft zu reduzieren.
«Gouverner c’est prevoir»
Schweizer Bauern leiden unter dem anhaltenden Regen und den Gewittern der vergangenen Wochen. Viele Pflanzenkulturen können derzeit weder geerntet noch angesät werden.
Robustere Pflanzen, weniger Pflanzenschutzmittel
Das Gentech-Moratorium soll in der Schweiz um weitere vier Jahre verlängert werden. Das hat der Bundesrat Ende Juni bekanntgegeben.
Grossbritannien will Gentech-Regeln lockern
Die britische Regierung plant eine Liberalisierung im Bereich der grünen Gentechnik. Sie will Anbau und Verkauf bestimmter gentechnisch veränderter Pflanzen bald erlauben.
Australien: Nutzen der grünen Gentechnik erkannt
Der australische Bundesstaat New South Wales beendet sein Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Die grüne Gentechnik wird für Mensch und Umwelt als sicher eingestuft.
Genschere für die Apfelzüchtung
Schädlinge und Pflanzenkrankheiten bereiten im Obstbau grosse Probleme. Besonders im Apfelanbau hat die Züchtung resistenter Sorten oberste Priorität.
Auch Moratorien beschädigen Forscherkarrieren
Forschende verlieren den Zugang zu «Horizon Europe». Ihn wiederherzustellen, hat höchste Priorität. Doch die Schweiz hat es auch selbst in der Hand, attraktive neue Forschungsfelder zu ermöglichen, statt zu blockieren.
Ostschweizer Weinernte: Ohne Pflanzenschutz geht es nicht
Der Sommer 2021 wird den Ostschweizer Winzern wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Die nasskalte Witterung mit Hagelstürmen verursacht grosse Ernteausfälle.
Importe retten Kartoffel-Chips
Die Kartoffelernte ist dieses Jahr eine grosse Herausforderung und die Produktion litt unter dem ungünstigen Wetter. Die Kraut- und Knollenfäule konnte sich in der ganzen Schweiz ausbreiten.
«Laien lassen die Dosis völlig ausser Acht»
Aber die Leserkommentare stammen ja auch nicht von Toxikologen, sondern von Laien. Letztere lassen die Dosis völlig ausser Acht. Da herrscht eine starke Eins-oder-Null-Mentalität. Die Idee, dass etwas verunreinigt und gleichzeitig harmlos sein kann, geht Laien gegen den Strich.
«Landwirtschaft spielt eine tragende Rolle»
Wer im Internet nach «nachhaltige Landwirtschaft» sucht, erhält 301 000 Treffer. Einer davon ist Artikel 104 der Bundesverfassung, nach dem der Bund für «eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion» sorge. Einer das Aussendepartement, das die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorstellt, darunter Ziel 2: «Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern».
Auf dem Weg ins wissenschaftliche Abseits
Die Gegner der Gentechnik tun sich schwer mit wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Wenn nicht mal mehr Kupfer hilft
Der nasskalte Sommer 2021 verursacht im Kartoffelanbau Ertragseinbussen von bis zu 80 Prozent. Besonders betroffen ist die Biolandwirtschaft.
«Forschungs- und Werkplatz braucht Impuls»
In der laufenden Herbstsession kommt das Thema Gentechnologie einmal mehr aufs politische Tapet – am 23. September wird es im Nationalrat diskutiert. Wer glaubt, der erfolgreiche Einsatz der Technologie für die Produktion der Covid-Impfstoffe führe zu einer Entkrampfung der Diskussion, sieht sich getäuscht.
Preise für Pasta steigen
Schlechte Wetterverhältnisse führten auf der ganzen Welt zu schlechten Hartweizenerträgen. Dies hat Auswirkungen auf Produkte wie Pasta, Couscous und Bulgur: Sie kosten deutlich mehr.
Insektenresistenter SmartStax-Mais schadet Wasserflöhen nicht
Forscher der Schweizer Forschungsanstalt Agroscope haben in detaillierten Versuchsreihen untersucht, wie sich transgene Maissorten auf das Wohlergehen von Wasserflöhen auswirken.
Tomaten mit hohem Aminosäuregehalt
In Japan sind seit Kurzem genomeditierte Tomaten auf dem Markt. Dabei handelt es sich um ein Novum.
Die Natur optimieren
Der verklärte Blick auf das Natürliche trügt. Wenig von dem, was wir heute essen, ist so natürlich entstanden. «Seit 12’000 Jahren wählen Menschen Pflanzen anhand ihrer Merkmale aus, um sie essbar und ertragreicher zu machen», sagt Bruno Studer, Professor für Molekulare Pflanzenzüchtung an der ETH Zürich. Die Landwirtschaft entstand durch künstliche Selektion.
«Was uns Pflanzenzüchtung bringt»
In Zeiten von Bio-Boom und verklärter Naturromantik hat die Pflanzenzüchtung einen schweren Stand. Vergessen geht, dass ihr der Mensch seine wichtigsten Nahrungslieferanten verdankt. Fast nichts von dem, was wir heute essen, kam früher auf der Welt natürlich vor.
«Züchtungsforschung wird eingefroren»
Das um vier Jahre verlängerte Moratorium würde auch die Weiterentwicklung der bisher vom Gentechnikgesetz ausgenommenen Mutationszüchtung betreffen.
Magere Kartoffelernte 2021 führt zu Importen
Die Bilanz der Kartoffelernte 2021 sieht schlecht aus. Das miserable Wetter setzte den Knollen zu und führte zu teilweise grossen Ernte- und Qualitätsverlusten. Dies wirkt sich auch auf die Herstellung von Chips und Pommes frites aus. Zudem werden mehr Kartoffeln importiert.
Chancen für Startups im Bereich der Agrar- und Ernährungswirtschaft
Es gibt aus technologischer Sicht keinen Grund, warum die Schweiz im Bereich Agri-Food-Tech den derzeitigen Hotspots wie Singapur oder Israel hinterherhinken muss. Ernährung ist vor allem auch eine Frage der Innovationsfähigkeit.
Kanton Zürich: Bis zu 90 Prozent weniger Weintrauben
Der nasse Sommer hatte katastrophale Auswirkungen auf die Weinernte. Es herrschten ideale Bedingungen für Mehltau und andere Schädlinge. Biowinzer mussten zum Schutz ihrer Reben auf Pflanzenschutzmittel aus der konventionellen Landwirtschaft zurückgreifen.
Akzeptanz tierfreier Milchprodukte wächst
Die Erzeugung tierischer Produkte ist ressourcenintensiv. Und Menschen konsumieren aus den unterschiedlichsten Gründen kein Fleisch und/oder Milchprodukte. Deshalb forschen Unternehmen verstärkt an tierischen Produkten «ohne Tiere».
Auch die Nudeln aus dem Bio-Fachgeschäft können nicht ohne Gentechnik
Die EU debattiert derzeit über die Regulierung neuer Pflanzenzüchtungsmethoden. Auch in Deutschland ist die Diskussion im Gange. Das Wissensmagazin «Terra X» hat diese Diskussion zu Anlass genommen, um sich dem Thema ausführlicher zu widmen.
Klimawandel erfordert Präzisionszüchtung
Durch den Klimawandel wird es in Mitteleuropa tendenziell heisser und trockener. Um Ernten auch vor invasiven Schädlingen schützen zu können, braucht es robuste neue Pflanzensorten. Damit die Pflanzenzüchtung mit dem Klimawandel mithalten kann, bieten sich innovative Methoden wie die Präzisionszüchtung mittels Genom-Editierung an.
Vanillearoma aus Kunststoffabfall
Forschenden aus Schottland ist es gelungen, mithilfe von Bakterien Vanillin aus Plastikabfällen zu gewinnen. Damit ergibt sich die Möglichkeit, Kunststoffabfälle zu einem weltweit gefragten Produkt umzuwandeln. Davon profitieren sowohl Umwelt als auch Lebensmittelhersteller.
Dürretoleranter Mais als Reaktion auf Klimawandel
Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor zunehmende Herausforderungen. Mit Hochdruck arbeitet die Pflanzenzüchtung deshalb an der Entwicklung von Sorten mit besserer Widerstandsfähigkeit gegen Umweltstress.
13 Megatrends: «Lawinen in Zeitlupe»
Megatrends sind wertvolle Navigationshilfen, um den Wandel einzuordnen und zu verstehen. Als «Lawinen in Zeitlupe» bezeichnet das Zukunftsinstitut die Megatrends. Das Bild beschreibt das Phänomen gut. Megatrends entwickeln sich langsam, haben aber enorme Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. Sie bestimmen das Leben in Zukunft.
Agrarökologie
Gemäss FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) ist die Agrarökologie die Wissenschaft von der Anwendung ökologischer Konzepte und Grundsätze zur Steuerung der Wechselwirkungen zwischen Pflanzen, Tieren, Menschen und der Umwelt im Hinblick auf Lebensmittelsicherheit und Ernährung.
Abiotischer / Biotischer Stress
Zahlreiche Stressfaktoren können einen negativen Einfluss auf das Wachstum und die Gesundheit von Pflanzen haben. Dazu zählen beispielsweise Insekten, Pilzkrankheiten, Unkräuter, Bakterien oder Viren – so genannte «biotische» Faktoren.
«Wer hat Angst vor den bösen GVO?»
Modernes Genome Editing ist kein Teufelszeug, sondern die logische Fortsetzung der Mutation und Mutagenese in der Pflanzenzucht. Pflanzengenetiker verändern das Erbgut mit der «Genschere» CRISPR/Cas so präzise, dass man auch von «Gen-Chirurgie» spricht.
Der Regen, die Reben und die Räuber
2021 war für viele Winzer ein Jahr zum Vergessen. Ohne Pflanzenschutz dürfte es für die Produktion von Wein in der Schweiz schwierig werden.
Klimawandel: niedrigere Ernten bereits ab 2030?
Der Klimawandel wirkt sich auf die Qualität und Quantität von Ernten aus. Gemäss einer kürzlich veröffentlichten Studie drohen bereits ab Mitte der 2030er Jahre deutlich niedrigere Maisernten.
Die Versuchung des Populären
Neue Technologien sind der Schlüssel, um das Problem zu minimieren. Doch einzelne Experten tun sich schwer, Innovationen als Lösung beim Klimawandel anzuerkennen.
Biologische Landwirtschaft
Die biologische Landwirtschaft ist gemäss Eigendefinition eine besonders naturnahe Form der Landwirtschaft, die vor rund 100 Jahren entwickelt wurde. Seit 20 Jahren ist diese Anbauform in der Schweiz auch durch Gesetze und die Bio-Verordnung definiert.
Biotechnologie
Biotechnologie steht als Sammelbegriff für eine Vielzahl von Verfahren, Produkten und Methoden. Nach der Definition der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist Biotechnologie die Anwendung von Wissenschaft und Technik auf lebende Organismen, Teile von ihnen, ihre Produkte oder Modelle von ihnen.
CRISPR/Cas9
CRISPR/Cas9 ist eine Technik der Genom-Editierung, mit der zum Beispiel das Erbgut von Pflanzen gezielt zerschnitten und dadurch modifiziert werden kann. Mit dem Verfahren ist es möglich, im Genom einer Pflanze exakt die richtige Stelle anzusteuern und den DNA-Doppelstrang zu zerschneiden.
Food Loss
Food Loss, oder auf Deutsch Lebensmittelverlust, bezeichnet Lebensmittelverlust auf dem Feld, beim Transport oder in der Verarbeitung. Food Waste bezeichnet im Gegensatz dazu Verschwendung, die im Handel oder bei Konsumenten auftritt.
Gentechnik
Mit dem Begriff «Gentechnik» werden Verfahren bezeichnet, mit denen das Erbgut von Organismen künstlich verändert werden kann. Dabei kann zum Beispiel das Erbgut des Organismus neu kombiniert oder können Teile des Erbguts eines anderen Organismus übertragen werden.
Insektensterben
Als Insektensterben wird der Rückgang in Vielfalt, Anzahl und Biomasse von Insekten bezeichnet, der seit den 1980ern in vielen Gebieten der Welt von Forschern beobachtet wird. Da Insekten in zahlreichen Biosystemen eine Schlüsselrolle als Bestäuber und Nahrungsquelle sowie noch andere Funktionen einnehmen, sorgt die Entwicklung für viel Besorgnis.
Konventionelle Landwirtschaft
Konventionelle Landwirtschaft ist die Bezeichnung für die allgemein üblichen und verbreiteten Verfahren des Ackerbaus und der Viehhaltung, die nicht an bestimmte Wirtschaftsweisen wie integrierter Landbau oder biologische Landwirtschaft gebunden sind; mit deren Einführung kam überhaupt erst die Bezeichnung «konventionell» auf.
Modernen Analysemethoden entgeht nichts
Mit dem Umweltverhalten von Pflanzenschutzmitteln befasst sich heute ein eigenes Forschungsgebiet mit vielen Spezialisierungen.
Molecular Pharming
Molecular Pharming wird der Einsatz gentechnisch veränderter Pflanzen als Produktionsplattform für z.B. nachwachsende Rohstoffe, Feinchemikalien oder Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel bezeichnet. Pharming ist eine Wortschöpfung aus «Farming» und «Pharmaceutical».
Pflanzenzüchtung
Ziel der Pflanzenzüchtung ist die genetische Veränderung von Pflanzenpopulationen zur Verbesserung biologischer und ökonomischer Eigenschaften. Sie beruht auf Pflanzenauslese, Saatgutbehandlung, modernen Züchtungsmethoden oder Kreuzung mit nachfolgender Auslese von Tochterpflanzen für den nächsten Züchtungszyklus oder der anschliessenden Vermehrung als Saatgut einer neuen Pflanzensorte.
Resilienz
Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit eines Systems, auf Störungen zu reagieren und diesen widerstehen zu können. Ein System ist resilient, wenn es seine Aufgaben trotz Beeinträchtigungen und Störungen zuverlässig bewältigen kann. Die Förderung der Resilienz im Ernährungssystem ist ein wichtiges Ziel der Landwirtschaft.
Taxonomie
Unter Taxonomie versteht man die Einordnung bestimmter Objekte in ein einheitliches System. Taxonomie als Teilgebiet der Biologie bezeichnet die Einordnung aller Lebewesen in eine hierarchische Systematik mit den wichtigsten Rängen Reich > Stamm > Klasse > Ordnung > Familie > Gattung.
Wasserknappheit
Wasserknappheit besteht, wenn nicht genügend Wasserressourcen vorhanden sind, um den vorhandenen Bedarf zu decken. Global besteht Wasserknappheit, weil das Süsswasser geographisch und saisonal ungleich verteilt ist.
Les plantes génétiquement modifiées contribuent à la lutte contre le réchauffement climatique
La culture à grande échelle de plantes utiles génétiquement modifiées permettrait de lutter contre le réchauffement planétaire. Tel est le constat auquel est parvenue une équipe de chercheurs américains et allemands.
La raison plutôt que l’idéologie : l’Union internationale pour la conservation de la nature (UICN) rejette une interdiction générale des organismes génétiquement modifiés – une victoire de la science
L’extinction des espèces s’accélère à un rythme inquiétant. Des approches innovantes sont urgemment nécessaires. Les animaux génétiquement modifiés pourraient contribuer à préserver des espèces menacées d’extinction. Il faut donner une chance à de tels projets.
Valeurs limites, autorisations, responsabilité – comment les produits phytosanitaires sont réellement évalués
Les valeurs limites occupent souvent le premier plan dans le débat public – alors qu’en réalité, elles ne constituent qu’une petite partie d’un système d’évaluation des risques bien plus vaste. Le Dr Michael Beer, chef de la division Alimentation à l’Office fédéral de la sécurité alimentaire, apporte des éclaircissements.
Événement : Building Resilience in the Age of Uncertainty
Conférence internationale sur la résilience | 15–16 janvier 2026 | Zurich–Baden
Alimentation: des technologies innovantes sont indispensables
Le changement climatique et les problèmes environnementaux modifieront nos habitudes alimentaires. L’alimentation de demain devra être saine tout en ménageant la planète.
«La place de la recherche et de l'industrie a besoin d'une impulsion»
Lors de la session d'automne en cours, le thème du génie génétique revient une fois de plus sur le devant de la scène politique - le 23 septembre, il sera discuté au Conseil national. Ceux qui pensent que l'utilisation réussie de cette technologie pour la production des vaccins Covid permettra de dépassionner le débat se trompent.
Inhalt auf Deutsch
« Qui a peur des méchants OGM ? »
L'édition moderne du génome n'est pas une pratique diabolique, mais la suite logique des mutations et de la mutagenèse dans la culture des plantes. Les généticiens des plantes modifient le patrimoine génétique avec les «ciseaux génétiques» CRISPR/Cas avec une telle précision que l'on parle aussi de «chirurgie génétique».
Inhalt auf Deutsch
Une alimentation durable à base d’algues
Le principal défi qui se pose à l’agriculture actuelle est de produire des aliments sains qui n’ont pas d’incidence excessive sur l’environnement. Les algues pourraient un jour permettre de résoudre cette équation dans la production alimentaire.
Pesticides dans les smoothies verts
Après les innombrables recettes de biscuits de Noël, de rôtis de fête et de cocktails, viennent maintenant les conseils pour maigrir, se détoxifier et s’embellir. La plupart relèvent du pur non-sens.
Genetically modified plants contribute to the fight against global warming
The large-scale cultivation of genetically modified crops would counteract global warming. American and German researchers come to this conclusion in a study.
"Even with little processed food, you can cook yourself an unhealthy meal - and poison yourself fabulously"
Additives in food unsettle many people. But do thickeners and emulsifiers really harm us? Food chemist Daniel Wefers dispels prejudices - because some additives are actually beneficial for the body.
Reason Over Ideology: The International Union for Conservation of Nature (IUCN) Rejects a Blanket Ban on Genetically Modified Organisms – A Victory for Science
The extinction of species is accelerating rapidly. Innovative approaches are urgently needed. Genetically modified animals could help preserve species on the brink of extinction. Such projects deserve a fair chance.
Thresholds, approvals, responsibility – how plant protection products are really assessed
Threshold values are often at the centre of public debate – yet in reality they are only a small part of a much broader risk assessment system. Dr Michael Beer, Head of the Food and Nutrition Division at the Federal Food Safety Office, provides clarity.
Event: Building Resilience in the Age of Uncertainty
International Conference on Resilience | January 15–16, 2026 | Zurich–Baden
"Pesticides are to blame for insect deaths."
Pesticides are repeatedly blamed for the decline in insects. That is too simplistic an assessment. The reality is much more complex. For example, overdevelopment has a much stronger influence on insect populations. This is demonstrated by a meta-study on global insect decline.
«Biologicals» – biologically active substances from research
Modern crop protection products must be safe, targeted and short-lived – i.e. degraded shortly after reaching their target – without leaving behind biologically active degradation products.
Inhalt auf Deutsch
Genetically modified maize – a success story, even in skeptical Europe
Europeans are still resisting the cultivation of genetically modified crops – but this doesn’t mean they want to forgo the benefits of these products.
“Genetic engineering endangers health”
It is often said that genetically modified foods are not safe and could have a negative impact on human and animal health. However, these claims cannot be substantiated by facts.
Food trends: Innovative technologies are indispensable
Climate change and environmental problems will change our eating habits. The food of the future will have to be both good for us – and good for the planet.
«The «Greta» generation will rigorously dispel paradigms.»
Plant breeding aims to make crops genetically fit for our needs of tomorrow. The focus here is on securing food for a growing world population without taking up more land and at the same time reducing emissions from agriculture.
Inhalt auf Deutsch
«Lay people completely disregard the dose»
Yes, it is. But the readers' comments do not come from toxicologists, but from lay people. The latter completely disregard the dose. There is a strong one or zero mentality. The idea that something can be contaminated and harmless at the same time goes against the grain of laypeople.
Inhalt auf Deutsch
«Research and work place needs impetus»
In the current autumn session, the topic of gene technology is once again on the political agenda - it will be discussed in the National Council on 23 September. Those who believe that the successful use of the technology for the production of Covid vaccines will lead to an easing of the discussion are mistaken.
Inhalt auf Deutsch
«What plant breeding brings us»
In times of organic boom and romanticised nature, plant breeding has a hard time. It is forgotten that humans owe their most important food suppliers to it. Almost none of what we eat today used to occur naturally in the world.
Inhalt auf Deutsch
Drought-tolerant maize as a response to climate change
Climate change poses increasing challenges for agriculture. Plant breeding is therefore working at full speed to develop varieties with better resistance to environmental stress.
Inhalt auf Deutsch
«Who is afraid of the evil GMOs?»
Modern genome editing is not the devil's work, but the logical continuation of mutation and mutagenesis in plant breeding. Plant geneticists modify the genetic material with the «gene scissors» CRISPR/Cas so precisely that one also speaks of «gene surgery».
Inhalt auf Deutsch
The temptation of the popular
Agriculture is one of the first victims of climate change. At the same time, it causes a significant share of global greenhouse gases. New technologies are the key to minimising the problem. But experts in particular are finding it increasingly difficult to recognise innovations as a solution to climate change.
Inhalt auf Deutsch
Sustainable nutrition with algae
The greatest challenge facing today's agriculture industry is to produce healthy foods that do not place undue stress on the planet. Algae could one day represent an important piece of the puzzle in food production.
Revolution on the farm
The CRISPR/Cas method will revolutionise parts of plant breeding. The technology is urgently needed to address the challenges facing agriculture in this century and threatening our security of supply.
Inhalt auf Deutsch
Pesticides in Green Smoothies
After countless recipes for Christmas cookies, festive roasts and cocktails, the advice on losing weight, detoxing and beautifying oneself now takes centre stage. Most of it is sheer nonsense.