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Synthetische Pestizide
Alle Pestizide, die durch eine Synthese hergestellt werden, sind auch synthetisch. Wirkstoffe die synthetisch hergestellt werden, können aber in der Wirkung naturidentisch sein.
Bio-Pestizide
Auch die biologische Landwirtschaft ist auf den Einsatz von Pestiziden (Pflanzenschutzmittel und Biozide) angewiesen. Mehr als 40 % der in der Schweiz verkauften Pestizide sind für den Bio-Landbau zugelassen. Unter den zehn meistverkauften Pflanzenschutzmitteln in der Schweiz befinden sich vier Bio-Pestizide. Viele von Bio-Bauern eingesetzte Pflanzenschutzmittel sind nicht direkt natürlichen Ursprungs. So werden sämtliche im Bio-Landbau eingesetzten Kupfersalze synthetisch hergestellt.
Synthetische Pestizide
Alle Pestizide, die durch eine Synthese hergestellt werden, sind synthetisch. Als Synthese wird in der Chemie der Vorgang bezeichnet, bei dem aus Elementen eine Verbindung oder aus einfach gebauten Verbindungen ein zusammengesetzter neuer Stoff hergestellt wird. Aufgrund ihrer «künstlichen» Herstellung stehen synthetische Pestizide in der öffentlichen Wahrnehmung oft im Verdacht, «giftig» zu sein.
Spülschwämme und Pestizide
Bio statt Pestizide, Handspülen statt Spülmaschine, möglichst wenig «Chemie»: Tante Monika lebt konsequent umweltbewusst. Doch ausgerechnet ihr geliebter Küchenschwamm beherbergt Milliarden von Bakterien – darunter gefährliche Krankheitserreger. Ein Meinungsbeitrag des promovierten Biochemikers und Wissenschaftsjournalist Ludger Wess.
«Pestizide schaden dem Klima.»
Pestizide sind schlecht fürs Klima? Nein, gerade das Gegenteil ist der Fall. Denn Pflanzenschutzmittel helfen, auf weniger Nutzfläche mehr Lebensmittel herzustellen und schonen so die Ressource Boden.
Ohne Pestizide keine Lebensmittelsicherheit
Problematisch für die Lebensmittelsicherheit ist nicht der angemessene Einsatz von Pestiziden, sondern ihre Nichtanwendung. Zudem kann ein ungenügender Einsatz von Bioziden (Desinfektionsmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel) die Übertragung von Krankheitserregern - beispielsweise in Restaurants - begünstigen. Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) hervor.
Sichere Anwendung hochwirksamer Pestizide
Werden sogenannte Highly Hazardous Pesticides (HHP) korrekt gehandhabt und angewendet, sind sie sicher. In manchen Ländern sind sie gar die einzige Lösung, um Menschenleben zu retten.
«Pestizide vergiften unser Essen»
Gemessene Rückstände von Pflanzenschutzmitteln werden in den Medien gerne skandalisiert. Die Tatsache, dass diese Rückstände weit unter den Werten liegen, die einen Einfluss auf unsere Gesundheit haben könnten, bleibt dabei meist unerwähnt.
«Pestizide werden immer giftiger»
Genau das Gegenteil ist der Fall. Pflanzenschutzmittel sind über die vergangenen Jahrzehnte immer sicherer geworden. Neue Wirkstoffe müssen ein äusserst strenges Zulassungsverfahren durchlaufen.
Ohne Pestizide ein Hungerjahr
Just in dem Jahr, in dem über das Verbot von Pestiziden in der Schweiz abgestimmt wurde, sah sich die hiesige Landwirtschaft mit äusserst schwierigen Witterungsbedingungen konfrontiert.
Fünf Mythen über Pestizide
Die österreichische «Kronen Zeitung» klärt über fünf Mythen zum Pestizideinsatz in der Landwirtschaft auf. Bezüglich der Toxizität gilt auch heute noch das Gleiche, was schon der Arzt Paracelsus wusste: Die Dosis macht das Gift.
Pestizide in grünen Smoothies
Nach den zahlreichen Rezepten für Weihnachtsplätzchen, Festtagsbraten und Cocktails sind jetzt die Tipps fürs Abnehmen, Entschlacken und Verschönern gesetzt. Das meiste ist blanker Unsinn. Das schreibt Gastautor und Wissenschaftsjournalist Ludger Wess in seinem Artikel.
Exportiert die Industrie verbotene Pestizide?
NGO und Medien berichten immer wieder über Schweizer Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, die Pestizide exportieren, die in der Schweiz verboten sind. Schwache Vorschriften in den Importländern würden bewusst ausgenutzt. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen.
«Bio kommt ohne Pestizide aus.»
Dass Biolandwirte ohne Pestizide arbeiten, ist zwar eine weit verbreitete Ansicht, ist aber ganz klar falsch. Rund 60% der Schweizer Top-Ten-Pflanzenschutzmittel gehen in den Biolandbau. Biolandwirtschaft könnte ohne moderne synthetische Pflanzenschutzmittel in der jetzigen Form nicht existieren.
«Pestizide sind schuld am Insektensterben.»
Immer wieder werden Pestizide für den Rückgang bei den Insekten verantwortlich gemacht. Das greift zu kurz. Die Realität ist viel komplexer. So hat die Zersiedelung einen deutlich stärkeren Einfluss auf Insektenpopulationen.
Pestizide für öffentliche Gesundheit fundamental
Im vergangenen Jahrhundert ist die Lebenserwartung der Menschen um 30 Jahre gestiegen. Dies hat auch mit dem Einsatz von Pestiziden zu tun. Sie schützen uns in vielfältiger Weise vor Krankheiten.
«Die meisten Ängste gegenüber Pestiziden sind unbegründet»
Die Angst vor Chemie ist weit verbreitet. Umweltorganisationen, Befürworter des ökologischen Landbaus und unpräzise arbeitende Journalisten haben erfolgreich dafür gesorgt, dass viele Konsumentinnen und Konsumenten Angst vor bestimmten Lebensmitteln haben. Das ist bedauerlich.
Pestizide im Wasser: Die Quellen sind vielfältig und liegen näher, als wir denken
Eine neue nationale Studie zeigt: Die Belastung Schweizer Flüsse und Bäche mit Pestiziden hat komplexere Ursachen als bisher angenommen. Zwar stammen Substanzen weiterhin aus der Landwirtschaft, doch ein beträchtlicher Teil gelangt über andere Wege in die Gewässer.
Warum der Verzicht auf synthetische Pestizide die Nahrungsmittelproduktion verringern wird
Der britische Aktionsplan zur Reduktion von Pestiziden droht laut Agronom Greg Dawson nach hinten loszugehen: Zu strenge Vorgaben könnten die heimische Landwirtschaft unrentabel machen – und Grossbritanniens Abhängigkeit von Lebensmittelimporten erhöhen.
«Moderne Pestizide können zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen»
Experten gehen davon aus, dass wir bis zum Jahr 2050 um 70 Prozent mehr Nahrungsmittel anbauen müssen, um die 10 Milliarden Menschen zu ernähren, die unseren Planeten bis dahin bevölkern werden. Viele politische Entscheidungsträger scheinen jedoch davon auszugehen, dass die Agrarindustrie das ausserordentlich komplexe Problem einer gesunden, reichhaltigen und sicheren Nahrungsmittelversorgung bereits weitgehend gelöst hat.
«Mehr Pestizide, mehr Gentechnik: Wie wir den Hunger überwinden»
Noch um 1800 lebten so gut wie alle Menschen – ich betone: alle – knapp über dem Existenzminimum. Wenn ich alle sage, dann heisst das auch überall: in Afrika und Südamerika, in China sowie in Indien, in Nordamerika und ja: in Westeuropa – selbst in der Schweiz, die schon zu jener Zeit als vergleichsweise «reich» galt. Denn die meisten Menschen lebten seit gut 10’000 Jahren Jahren von der Landwirtschaft, sie arbeiteten als Bauern, sie hingen deshalb von ihrem Saatgut, vom Land und vom Wetter ab. Ein schlechter Sommer, eine Missernte, ein Krieg reichten aus, um Hunderttausende sterben zu lassen. Sie verhungerten, sie verendeten wie Fliegen.
Unerwünschte Einwanderer: Warum Pestizide bei invasiven Arten unverzichtbar sind
Sie sind klein, reisefreudig und äusserst hartnäckig: Invasive Arten breiten sich in der Schweiz zunehmend aus. Ob Japankäfer, Asiatische Hornisse, Tigermücke oder neu entdeckte Ameisenarten – die ungebetenen Gäste bedrohen nicht nur unsere einheimische Natur, sondern auch Landwirtschaft und Siedlungsgebiete. Es braucht dringend Pestizide – also Biozide und Pflanzenschutzmittel – , um die Schädlinge wirksam zu bekämpfen.
Die wichtigsten Fakten
Der Begriff «Pestizid» stammt ursprünglich von «Pest» ab, dem englischen Wort für Schädling. Ein Pestizid ist ein Schädlingsbekämpfungsmittel. Im folgenden Artikel finden Sie die wichtigsten Fakten zum Thema.
Wenn Bio-Produkte giftig sind
Reflexartig schreckt das Publikum vor Pestiziden zurück. Doch natürliche Gifte sind für Menschen sehr oft viel gefährlicher.
Mit CRISPR/Cas9 gegen die Kraut- und Knollenfäule
Die Nobelpreis-gekrönte Methode Crispr/Cas erlaubt die Züchtung von resistenten Sorten und könnte den Pestizideinsatz in der Landwirtschaft reduzieren.
Zentrale Antworten im Überblick
Pflanzenschutzmittel und Biozide haben sich bewährt. Sie ermöglichen nicht nur eine regionale Produktion von Lebensmitteln, sondern begrenzen auch «Food Loss» und «Food Waste». Hier zehn Fragen und Antworten zu Pestiziden und Pflanzenschutzmitteln.
Pestizid
Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), sind Pestizide Substanzen oder Stoffmischungen aus chemischen oder biologischen Inhaltsstoffen zur Abwehr und Bekämpfung von Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern sowie Pflanzenwachstumsregulatoren.
Massnahmen für einen sinnvollen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln
Der Bundesrat hat 2017 den Aktionsplan Pflanzenschutz verabschiedet. Gut 50 Massnahmen sollen einen nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln fördern und die Risiken bis 2030 halbieren.
«Dem Schweizer Wasser geht es schlecht.»
Unsere Oberflächengewässer, das Grundwasser sowie das Trinkwasser sind in einem sehr guten Zustand. Unsere Wasserqualität steht im internationalen Vergleich top da.
Dramatische Ertragseinbrüche ohne Pflanzenschutz
Die Versorgungsicherheit mit Nahrungsmitteln ist eine der grössten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
Der Mensch schätzt Risiken oft falsch ein
Weshalb sich Menschen manchmal vor harmlosen Dingen fürchten und gleichzeitig grosse Risiken ignorieren, erklärt der Spezialist für Konsumverhalten, Professor Michael Siegrist.
«Biologicals» – Biowirkstoffe aus der Forschung
Moderne Pflanzenschutzmittel müssen sicher, zielgerichtet und kurzlebig sein, also kurz nach Erreichen des Ziels abgebaut werden, ohne biologisch aktive Abbauprodukte zu hinterlassen.
Synthetisch bietet viele Vorteile
Häufig werden synthetische im Vergleich zu natürlich vorkommenden Pflanzenschutzmitteln automatisch als problematisch angesehen. Das ist aber ein Trugschluss. Der Herstellungsprozess alleine lässt keine Aussagen über die Giftigkeit zu.
Prüfbericht stellt Pestizid-Verbot infrage
Am 12. Dezember kündigte der Bund das Verbot des Fungizids Chlorothalonil an – obwohl ein Prüfbericht zwei Abbauprodukte als «nicht relevant» einstufte.
Reisefreudiger Japankäfer bedroht einheimische Pflanzen
Der Japankäfer wurde in der Schweiz zum ersten Mal im Jahr 2017 im Tessin entdeckt. Nun hat er es auf die Alpennordseite geschafft. Nach Funden in Basel-Stadt und Solothurn ist in Kloten erstmals eine grössere Population der Käfer gefunden worden. Sie werden mit Fallen, aber auch Pflanzenschutzmitteln bekämpft.
Gesunde Auberginen dank Bacillus thuringiensis
Schadinsekten im Kerngehäuse stellen in vielen Regionen eine Bedrohung für die Ernährungssicherheit dar. Die äusserliche Behandlung mit Insektiziden eignet sich in diesem Fall nicht.
Um Insekten steht es besser als vermutet
Die Abnahme der Insekten ist kleiner als vermutet. Eine länderübergreifende Meta-Studie zeigt, dass weder bezüglich der Ergebnisse noch der Ursachen vereinfachende Schlussfolgerungen zu ziehen sind.
Pflanzenzüchtung für eine ressourceneffiziente Landwirtschaft
Um ausreichend Nahrungsmittel möglichst umweltschonend herstellen zu können, braucht es immer robustere Pflanzensorten. Die Pflanzenzüchtung ist deshalb ein entscheidender Forschungsbereich für eine ressourceneffiziente und nachhaltige Landwirtschaft.
Schleichende Bedrohung der Lebensmittelsicherheit
Die Lebensmittelsicherheit ist in Gefahr. Besonders gefährlich sind Mykotoxine. Das sind Pilzgifte, welche zum Beispiel Getreide oder Nüsse befallen.
Invasive Schädlinge reisen mit
Invasive Schädlinge und Pflanzenkrankheiten gehören zu den grössten Herausforderungen für Biodiversität und Landwirtschaft. Sie gelangen oft über den Reiseverkehr sowie Warenimporte in die Schweiz und richten grosse Schäden bei Kultur- und Wildpflanzen an. Seit 2020 ist die Einfuhr von Pflanzen aus nicht EU-Ländern verboten. Eingeschleppte Schädlinge sind jedoch ein weltweites Problem.
Wissenschaftler mahnen zur Vernunft
Am zweiten swiss-food-Talk sprachen Experten über den Umgang mit Grenzwerten und die teilweise falsche Interpretation im öffentlichen Diskurs. Die Wissenschaftler plädieren für mehr Sachlichkeit.
Globale Fakten zu Welternährung und Landwirtschaft
Nur dank technologischem Fortschritt und modernem Pflanzenschutz werden wir in Zukunft unsere Ressourcen schonen und gleichzeitig immer mehr Menschen gesund und erschwinglich ernähren können.
Die nächste landwirtschaftliche Revolution
Der Schlüssel zu den dringend nötigen Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft liegt bei neuen Technologien. In der Digitalisierung der landwirtschaftlichen Produktion steckt das Potenzial für eine neue Agrarrevolution.
Fakten zu Trinkwasser und Grenzwerten
'Reines' Wasser ist entweder ein geschmackloses Destillat oder ein Verkaufsargument. Als Naturprodukte sind weder Leitungs- noch Markenwasser 'rein'. Beide sind aber bedenkenlos trinkbar.
Ohne Biozide leiden Tierwohl und Lebensmittelsicherheit
Am Swiss-Food Talk unterstrichen drei Experten die Bedeutung von Bioziden für die Landwirtschaft und die Lebensmittelverarbeitung. Ihr Fazit: Ohne Biozide könnten die Lebensmittelsicherheit und das Tierwohl nicht gewährleistet werden.
«Pflanzenschutz ist eine zivilisationstragende Technologie»
Synthetische Pflanzenschutzmittel ermöglichten gegen Ende des 19. Jahrhunderts den Übergang vom Zeitalter der periodischen Hungersnöte zum Zeitalter der Ernährungssicherheit. Pflanzenschutzmittel gehören zu den Grundpfeilern einer modernen Gesellschaft.
«Jährlich über 200'000 Tote wegen Pestizid-Vergiftungen»
Bei genauer Betrachtung lässt sich feststellen: Die Zahl stammt aus einer 35 Jahre alten Studie. In einem Gedankenexperiment wurden damals Suizide durch Schädlingsbekämpfungsmittel in Sri Lanka weltweit hochgerechnet.
Der Genmais – eine Erfolgsgeschichte, auch im gentech-kritischen Europa
Europa stemmt sich noch immer gegen den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen. Dies heisst aber nicht, dass sie gleichzeitig auf deren Segnungen verzichten möchte.
«Synthetisch gleich giftig? Falsch!»
Bei der Beurteilung von Risiken kann uns unser Bauchgefühl trügen. Wieso das so ist, erklärt Angela Bearth, Verhaltenspsychologin an der ETH Zürich, im swiss-food-Podcast.
Wahrgenommene Natürlichkeit entscheidet über Akzeptanz
Die Akzeptanz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln und gentechnischen Züchtungsmethoden ist unterentwickelt. Eine Studie der ETH Zürich hat das Phänomen untersucht.
Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Landwirtschaft
Die Landwirtschaft von morgen muss effizienter produzieren. Und dabei gleichzeitig das Klima und die Biodiversität schützen. Am Swiss-Food Talk äusserten sich drei ausgewiesene, unabhängige Experten zu den Herausforderungen und Chancen einer nachhaltigen Landwirtschaft von morgen.
«Lebensmittel sind so sicher wie nie»
Noch nie in der Geschichte der Menschheit waren Lebensmittel so sicher wie heute. Dies erläutert Babette Sigg, Präsidentin des Schweizerischen Konsumentenforums kf, im Swiss-Food Podcast.
«Die Leute wissen nicht, was Chemie ist»
Gemäss Dominique Werner von scienceindustries hat die ablehnende Haltung gegen Pestizide mit Unwissen zu tun. «Letztlich ist alles um uns herum Chemie», sagt er im Swiss-Food Podcast.
Agrar-Initiativen: Gegenvorschlag überbordet
Das vom Parlament beschlossene Pestizidgesetz schiesst mit seinen drastisch verschärften Grenzwerten weit über das ursprüngliche Ziel hinaus.
Auf Schweizer Rapsöl verzichten?
Raps ist die wichtigste Schweizer Ölpflanze und sie gewinnt weiter an Bedeutung. Unbeliebte Palmölimporte werden vermehrt durch Schweizer Rapsöl ersetzt.
Moderner Pflanzenschutz: Besser heisst auch komplexer
Lange Zeit zählte bei der Erforschung von Pflanzenschutzmitteln vor allem eines: Sie sollten die Pflanzen so gut wie möglich gegen Schädlinge schützen und somit die Ernte maximieren.
Endlich goldene Zeiten für den Golden Rice
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass weltweit jedes Jahr bis zu 500'000 Kinder aufgrund von Vitamin-A-Mangel erblinden. Golden Rice schafft endlich Abhilfe.
Konsumenten sind aufgeschlossener als Gentech-Gegner behaupten
Die Revision des Gentechnikgesetzes böte eine gute Gelegenheit, um über den angemessenen Umgang mit modernen Züchtungsmethoden wie der Genom-Editierung zu diskutieren.
Food Trends: Innovative Technologien unumgänglich
Klimawandel und Umweltprobleme werden unsere Essgewohnheiten in Zukunft verändern. Die Ernährung der Zukunft muss gesund sein und gleichzeitig den Planeten schützen.
«Auf einmal schliessen sich Grenzen»
Die beiden Agrar-Initiativen haben uns dazu gezwungen, auch über die Versorgungssicherheit der Schweiz mit Nahrungsmitteln nachzudenken.
Das überholte Bild vom sakrosankten Genom
Jean-Marc Neuhaus, emeritierter Professor für Molekularbiologie an der Universität Neuenburg, kritisiert im Interview mit «Heidi News» das Schweizer Desinteresse an der Gentechnik.
Dauerregen vernichtet Ernten
Die andauernden Regenfälle setzen der Landwirtschaft zu. Die feuchte und kühle Witterung verzögert den Reifeprozess vieler Kulturpflanzen und beeinträchtigt die Erntequalität.
Weinbau: Ohne Synthetik geht es nicht
Die nasse Witterung der vergangenen Wochen begünstigt die Verbreitung von Mehltau. Die Pilzkrankheit gehört zu den gefürchtetsten Gegenspielern der Winzer.
Australien: Nutzen der grünen Gentechnik erkannt
Der australische Bundesstaat New South Wales beendet sein Moratorium für den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen. Die grüne Gentechnik wird für Mensch und Umwelt als sicher eingestuft.
«NZZ» mit Thesenjournalismus auf Abwegen
Ein Artikel unterstellt den Agrarunternehmen, dass sie nach der Abstimmung über die Agrar-Initiativen nicht zu ihrem Wort stehen.
Mehr Bio bedeutet nicht mehr Biodiversität
Der Schlüssel zu mehr Biodiversität liegt gemäss einem Forscherteam der Universität Göttingen in einem landschaftlichen Mosaik an natürlichen Lebensräumen sowie kleinen und vielfältigen Anbauflächen.
«Laien lassen die Dosis völlig ausser Acht»
Aber die Leserkommentare stammen ja auch nicht von Toxikologen, sondern von Laien. Letztere lassen die Dosis völlig ausser Acht. Da herrscht eine starke Eins-oder-Null-Mentalität. Die Idee, dass etwas verunreinigt und gleichzeitig harmlos sein kann, geht Laien gegen den Strich.
«Wirkungsmechanismen der Natur besser verstehen»
Sowohl die intensive wie auch die biologische Landwirtschaft sind auf Pflanzenschutz angewiesen. Sollen zukünftig weniger chemische Wirkstoffe eingesetzt werden, so muss das Agrarökosystem noch besser verstanden werden. Auch für neue Ansätze, wie etwa gentechnische Verfahren, sollte man offen sein.
«Was uns Pflanzenzüchtung bringt»
In Zeiten von Bio-Boom und verklärter Naturromantik hat die Pflanzenzüchtung einen schweren Stand. Vergessen geht, dass ihr der Mensch seine wichtigsten Nahrungslieferanten verdankt. Fast nichts von dem, was wir heute essen, kam früher auf der Welt natürlich vor.
Agrarproduktion der EU sinkt um bis zu 20 Prozent
Der «Green Deal» der EU führt zu einer Reduktion der landwirtschaftlichen Produktion in der EU und zu sinkenden Einkommen der Bauern.
Lagergemüse wird zur Mangelware
Die Auswirkungen des Regensommers 2021 werden noch längere Zeit spürbar bleiben. Einheimisches Lagergemüse dürfte bis im kommenden Frühling Mangelware sein.
Kanton Zürich: Bis zu 90 Prozent weniger Weintrauben
Der nasse Sommer hatte katastrophale Auswirkungen auf die Weinernte. Es herrschten ideale Bedingungen für Mehltau und andere Schädlinge. Biowinzer mussten zum Schutz ihrer Reben auf Pflanzenschutzmittel aus der konventionellen Landwirtschaft zurückgreifen.
«Wer hat Angst vor den bösen GVO?»
Modernes Genome Editing ist kein Teufelszeug, sondern die logische Fortsetzung der Mutation und Mutagenese in der Pflanzenzucht. Pflanzengenetiker verändern das Erbgut mit der «Genschere» CRISPR/Cas so präzise, dass man auch von «Gen-Chirurgie» spricht.
Die Versuchung des Populären
Neue Technologien sind der Schlüssel, um das Problem zu minimieren. Doch einzelne Experten tun sich schwer, Innovationen als Lösung beim Klimawandel anzuerkennen.
Bio-dynamische Landwirtschaft
Die Bio-dynamische Landwirtschaft ist gemäss Eigendefinition eine umfassend ganzheitliche biologische Anbauweise ohne Kunstdünger und chemisch-synthetische Pestizide. Grundlage der sich laufend entwickelnden Methode bildet der «Landwirtschaftliche Kurs» von Rudolf Steiner in Koberwitz im Jahr 1924. Es geht im Kern darum, «Leben» in seiner Vielfalt zu begreifen und ganzheitlich zu fördern.
Biologische Landwirtschaft
Die biologische Landwirtschaft ist gemäss Eigendefinition eine besonders naturnahe Form der Landwirtschaft, die vor rund 100 Jahren entwickelt wurde. Seit 20 Jahren ist diese Anbauform in der Schweiz auch durch Gesetze und die Bio-Verordnung definiert.
Biozide
Biozide sind Wirkstoffe, die unerwünschte Lebewesen wie Schädlinge und Krankheitserreger abtöten oder in ihrer Lebensfunktion stark einschränken. Sie gehören zu den Pestiziden und werden zur Bekämpfung von Schadorganismen wie Insekten, Pilzen, Bakterien, Nager oder Algen eingesetzt.
CRISPR/Cas9
CRISPR/Cas9 ist eine Technik der Genom-Editierung, mit der zum Beispiel das Erbgut von Pflanzen gezielt zerschnitten und dadurch modifiziert werden kann. Mit dem Verfahren ist es möglich, im Genom einer Pflanze exakt die richtige Stelle anzusteuern und den DNA-Doppelstrang zu zerschneiden.
Gefahr
Die Begriffe «Gefahr» und «Risiko» werden oft im selben Kontext verwendet und dabei leicht verwechselt. Gefahr beschreibt das Potenzial einer Sache, einen Schaden zu verursachen.
Cocktaileffekt
Der Giftcocktail ist ein medial wirksames Wort für das Auftreten von Rückständen mehrerer Pflanzenschutzmittel in einer Probe. In der Toxizität meist überbewertet, waren in der Vergangenheit Berichte über Lebensmittel mit sogenannten «Mehrfachrückständen» ein Nichtverkaufsargument erster Güte.
Insektensterben
Als Insektensterben wird der Rückgang in Vielfalt, Anzahl und Biomasse von Insekten bezeichnet, der seit den 1980ern in vielen Gebieten der Welt von Forschern beobachtet wird. Da Insekten in zahlreichen Biosystemen eine Schlüsselrolle als Bestäuber und Nahrungsquelle sowie noch andere Funktionen einnehmen, sorgt die Entwicklung für viel Besorgnis.
Metaboliten
Metaboliten sind chemische Zwischenprodukte, die beim Stoffwechsel entstehen. So produziert der menschliche Stoffwechsel viele Metaboliten wie Zucker oder Aminosäuren, wenn er Nahrung verdaut. Deshalb wird der Stoffwechsel auch als Metabolismus bezeichnet.
Pflanzenschutzmittel
Pflanzenschutzmittel sind chemische oder biologische Wirkstoffe und Zubereitungen, um Pflanzen vor Schadorganismen zu schützen oder ihrer Einwirkung vorzubeugen. Pflanzenschutzmittel leisten einen entscheidenden Beitrag zur Effizienzsteigerung bei der Nahrungsmittelproduktion und erlauben einen verbesserten Ertrag auf bestehenden Ackerflächen.
Risiko
Die Begriffe «Gefahr» und «Risiko» werden oft im selben Kontext verwendet und dabei leicht verwechselt. Gefahr beschreibt das Potenzial einer Sache, einen Schaden zu verursachen.
Chemie ist alles – sie schützt auch vor natürlicher Vergiftung
Professor Nuno Maulide ist Direktor des Instituts für Organische Chemie an der Universität Wien. Der gebürtige Portugiese spricht im Interview mit Visao, einem portugisischen Nachrichtenmagazin, über die missverstandene Chemie.
Honig: 2021 Schlechtestes Erntejahr seit Jahrzehnten
Der kalte Frühling und der nasse Sommer des Jahres 2021 hatten massive Auswirkungen auf Bienen und die Honigproduktion. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erntemengen regelrecht zusammengebrochen. Schweizer Honig ist in den Lebensmittelläden Mangelware.
Mehr Honigbienen in Europa
Immer wieder werden Pestizide sehr pauschal für eine Abnahme bei den Bienenvölkern verantwortlich gemacht. Doch die Ursachen für Verluste an Biodiversität sind komplexer. Sie können nicht auf einen einzelnen Faktor zurückgeführt werden. Die Zahlen zeigen sogar: In Europa nimmt die Anzahl an Honigbienenvölkern zu.
Honigbienen sterben nicht aus
Seit rund 15 Jahren hält sich die Geschichte vom angeblichen Bienensterben hartnäckig in den Medien. Als Gründe werden oft Pestizide und gentechnisch veränderte Pflanzen genannt. Doch die Hinweise verdichten sich, dass die Population der Honigbienen weltweit konstant bleibt oder sogar wächst.
Mythen zur Nahrungsmittelproduktion
Die «richtige» Ernährung spielt für viele Menschen eine immer wichtigere Rolle. Ein gesunder Lebensstil ist zu einem Statussymbol geworden. Entsprechend emotional wird über gesunde Nahrungsmittel und nachhaltige Produktionsweisen debattiert. Viele überholte Vorstellungen und Mythen haben sich in den Köpfen vieler Konsumentinnen und Konsumenten festgesetzt. Nachfolgend ein paar Mythen und ihre Dekonstruktion.
Es ist nicht alles Gold, was als «pestizidfrei» glänzt
Inspiriert von indischen Aktivisten hatte sich auch Sri Lanka auf den «Pestizidfrei-Pfad» begeben, diesen jedoch nach nur sechs Monaten mit Ernte- und Qualitätsverlusten und Preisverdoppelung bei den Grundnahrungsmitteln im November 2021 wieder aufgegeben.
Sicherheit: Produktivität und Vertrauen
Um im Jahr 2050 zehn Milliarden Menschen ernähren zu können, sind grosse Anstrengungen von Landwirtschaft und Forschung nötig. Dem Aspekt der Sicherheit kommt dabei eine grosse Bedeutung zu – und dies in zweierlei Hinsicht: Wichtig ist sowohl die Ernährungssicherheit als auch die Lebensmittelsicherheit.
Weniger Pflanzenschutz 2020, wohl mehr 2021
Die Zahlen des Bundes zu den Verkaufsmengen von Pflanzenschutzmitteln für das Jahr 2020 zeigen ein widersprüchliches Bild: Die Gesamtverkaufsmenge an Pflanzenschutzmitteln nahm weiter ab. 2020 wurden in der Schweiz insgesamt 1930 Tonnen Pflanzenschutzmittel verkauft. Zugenommen hat der Absatz von Pflanzenschutzmitteln, die auch für die biologische Landwirtschaft zugelassen sind.
Landwirtschaft geht nicht vom Bürostuhl aus
Die vielen neuen Vorschriften stellen die Landwirte vor schier unlösbare Aufgaben. Wie so häufig verunmöglicht die gut gemeinte Regulation alltagstaugliche Lösungen für eine ressourceneffiziente Produktion. Drei Experten äussern sich in den bäuerlichen Medien kritisch und halten die lange Liste geplanter Massnahmen für praxisfern.
Nachhaltigkeit umfassend denken
Alles kann als «nachhaltig» verkauft werden. Deshalb ist es wichtig, den Begriff etwas zu schärfen. In der Nachhaltigkeit steckt zum einen eine zeitliche Komponente. Zum anderen hat Nachhaltigkeit eine ökologische, ökonomische und soziale Dimension.
Genom-Editierung
Unter Genome Editing (auch: Gene Editing) versteht man eine Reihe von neuen molekularbiologischen Methoden, mit denen gezielt Veränderungen im Genom vorgenommen werden können. Zu ihnen zählen Zinkfinger-Nukleasen, Transcription Activator-like Effector Nucleases (TALEN), Meganukleasen, Oligonukleotid gerichtete Mutagenese (ODM) und die Genschere CRISPR/Cas.
Nobelpreisträgerin befürwortet Genschere in der Ökopflanzenzucht
Die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard plädiert in einem Meinungsbeitrag in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» für den Einsatz der Genschere CRISPR/Cas9 in der Pflanzenzucht – auch im Ökolandbau. Die Genom-Editierung bringe gerade für den Natur- und Artenschutz zahlreiche Vorteile.
Pesticides de synthèse
Tous les pesticides obtenus par synthèse sont également synthétiques. On appelle synthèse le processus par lequel un composé est créé à partir d'éléments ou une nouvelle substance composée à partir de composés de construction simple. Les substances actives produites par synthèse peuvent toutefois avoir un effet identique à celui de la nature.
Utilisation sûre des pesticides avec un grand pouvoir d’action
Werden sogenannte Highly Hazardous Pesticides (HHP) korrekt gehandhabt und angewendet, sind sie sicher. In manchen Ländern sind sie gar die einzige Lösung, um Menschenleben zu retten.
Cinq mythes sur les pesticides
Le journal autrichien «Kronen Zeitung» nous éclaire sur les cinq mythes autour de l’utilisation des pesticides dans l’agriculture. En ce qui concerne la toxicité, ce que savait déjà le médecin Paracelse reste toujours valable: seule la dose fait le poison.
Éponges de cuisine et pesticides
Bio plutôt que pesticides, vaisselle à la main plutôt qu’au lave-vaisselle, le moins de « chimie » possible : tante Monika vit de manière résolument écologique. Pourtant, son éponge de cuisine adorée abrite des milliards de bactéries – dont de dangereux agents pathogènes. Pourquoi nos peurs se trompent souvent de cible. Une tribune du journaliste scientifique et biochimiste Ludger Wess.
CRISPR/Cas9 pour lutter contre le mildiou
La méthode Crispr/Cas, récompensée par un prix Nobel, permet désormais la culture de variétés résistantes et pourrait ainsi réduire l’utilisation de pesticides dans l’agriculture.
Pesticides dans l’eau : des sources multiples et plus proches qu’on ne le pense
Une nouvelle étude nationale montre que la pollution des rivières et ruisseaux suisses par les pesticides a des causes plus complexes qu’on ne le pensait. Si certaines substances proviennent encore de l’agriculture, une part importante atteint les cours d’eau par d’autres voies.
Envahisseurs indésirables : pourquoi les pesticides sont indispensables contre les espèces invasives
Ils sont petits, voyageurs et extrêmement tenaces : les espèces invasives se répandent de plus en plus en Suisse. Qu’il s’agisse du scarabée japonais, du frelon asiatique ou de nouvelles espèces de fourmis récemment découvertes, ces invités indésirables menacent non seulement notre nature indigène, mais aussi l’agriculture et les zones habitées. Il est urgent de recourir aux pesticides – c’est-à-dire aux biocides et aux produits phytosanitaires – afin de lutter efficacement contre ces nuisibles.
De la molécule au produit phytosanitaire
En moyenne, cinq produits phytosanitaires sont encore autorisés sur le marché chaque année dans le monde. Les nouveaux développements sont exigeants, longs et coûteux. Il faut aujourd'hui plus de 12 ans entre la recherche d'une substance appropriée et l'autorisation du produit prêt à être commercialisé. Les coûts s'élèvent à plus de 300 millions de dollars américains. Chaque nouveau produit phytosanitaire doit répondre à des exigences strictes. Les procédures d'autorisation des produits phytosanitaires sont comparables à celles des nouveaux médicaments.
Défis et chances d’une agriculture durable
L'agriculture de demain doit produire plus efficacement. Tout en protégeant le climat et la biodiversité. Lors du Swiss-Food Talk, trois experts indépendants reconnus se sont exprimés sur les défis et les opportunités d'une agriculture durable de demain.
Inhalt auf Deutsch
«Les aliments n'ont jamais été aussi sûrs»
Les habitudes alimentaires de la population ont fortement évolué au cours des dernières années. On constate une tendance vers une alimentation saine et durable. Mais en même temps, de nombreux consommateurs sont aussi inquiets.
Inhalt auf Deutsch
«Les gens ne savent pas ce qu'est la chimie»
Les produits phytosanitaires et les biocides font souvent l'objet de discussions. «Les pesticides sont des produits chimiques et la chimie est un poison», entend-on alors souvent. Selon Dominique Werner de scienceindustries, cette attitude de rejet est souvent liée à l'ignorance.
Inhalt auf Deutsch
«Mieux comprendre les mécanismes d'action de la nature»
L'agriculture intensive et l'agriculture biologique sont toutes deux tributaires de la protection des plantes. Si l'on veut utiliser moins d'agents chimiques à l'avenir, il faut encore mieux comprendre l'agroécosystème. Il convient également d'être ouvert à de nouvelles approches, telles que les techniques de génie génétique.
Inhalt auf Deutsch
« Qui a peur des méchants OGM ? »
L'édition moderne du génome n'est pas une pratique diabolique, mais la suite logique des mutations et de la mutagenèse dans la culture des plantes. Les généticiens des plantes modifient le patrimoine génétique avec les «ciseaux génétiques» CRISPR/Cas avec une telle précision que l'on parle aussi de «chirurgie génétique».
Inhalt auf Deutsch
Synthetic corp protection products
All corp protection products that are produced by synthesis are also synthetic. Synthesis is the process by which a compound is produced from elements or a compounded new substance is produced from simply constructed compounds. Active substances that are produced synthetically can, however, be identical to nature in their effect.
"Pesticides damage the climate."
Pesticides are bad for the climate? No, the exact opposite is true. Plant protection products help to produce more food on less usable space and thus protect the soil.
Pesticides, Biocides, Plant Protection Products
The term "pesticide" originally comes from the word "pest". A pesticide is an agent used to control pests.
No food safety without pesticides
Measured residues of pesticides are often sensationalised in the media. The fact that these residues are well below the levels that could affect our health is usually not mentioned.
‘Pesticides are poisoning our food’
Measured residues of plant protection products are often sensationalised in the media. The fact that these residues are well below the levels that could affect our health is usually not mentioned. Equally unmentioned is the fact that pesticides make it possible to produce healthy food for broad sections of the population in the first place and thus contribute significantly to public health.
Is the industry exporting banned pesticides?
NGOs and the media repeatedly report on Swiss manufacturers of plant protection products who export pesticides that are banned in Switzerland. They claim that weak regulations in the importing countries are being deliberately exploited. However, this is not the case. Swiss manufacturers adhere to strict international standards when exporting plant protection products. Since approvals are also tailored to agronomic needs, the crops grown and the market, regulation from Switzerland makes no sense.
Five myths about pesticides
The Austrian "Kronen Zeitung" clears up five myths about the use of pesticides in agriculture. With regard to toxicity, what the doctor Paracelsus knew still applies today: The dose makes the poison.
Kitchen Sponges and Pesticides
Organic instead of pesticides, washing dishes by hand instead of using the dishwasher, as little “chemistry” as possible: Aunt Monika lives in a consistently eco-conscious way. Yet her beloved kitchen sponge harbors billions of bacteria — including dangerous pathogens. Why our fears are often directed at the wrong things. An opinion piece by science journalist and biochemist Ludger Wess..
"Organic products do not require pesticides."
The fact that organic farmers work without pesticides is a commonly-held view, but it is clearly wrong. Around 60 percent of the Swiss top ten crop protection products are also approved for organic farming. The organic farming industry, in its current form, could not exist without modern synthetic plant protection products.
"Pesticides are to blame for insect deaths."
Pesticides are repeatedly blamed for the decline in insects. That is too simplistic an assessment. The reality is much more complex. For example, overdevelopment has a much stronger influence on insect populations. This is demonstrated by a meta-study on global insect decline.
Key answers at a glance
Plant protection products and biocides have proven their worth. They not only enable regional food production, but also limit food loss and food waste. Here are ten questions and answers on pesticides and plant protection products.
Using CRISPR/Cas9 to fight potato blight
The Nobel Prize-winning CRISPR/Cas method now makes it possible to breed resistant varieties and may reduce the use of pesticides in agriculture.
Pesticides in Water: The sources are more varied and closer than we think
A new national study reveals that pesticide contamination in Swiss rivers and streams has more complex causes than previously assumed. While substances still originate from agriculture, a considerable share enters waterways through other pathways.
Unwanted Invaders: Why Pesticides Are Essential in the Fight Against Invasive Species
They are small, highly mobile and extremely persistent: invasive species are spreading increasingly across Switzerland. Whether it is the Japanese beetle, the Asian hornet or newly discovered ant species, these unwelcome guests threaten not only native ecosystems, but also agriculture and residential areas. There is an urgent need for pesticides – including biocides and plant protection products – to combat these pests effectively.
«Biologicals» – biologically active substances from research
Modern crop protection products must be safe, targeted and short-lived – i.e. degraded shortly after reaching their target – without leaving behind biologically active degradation products.
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Without biocides, animal welfare and food safety suffer
At the Swiss-Food Talk, three experts underlined the importance of biocides for agriculture and food processing. The conclusion of the talk: without biocides, food safety and animal welfare could not be guaranteed.
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Challenges and opportunities of sustainable agriculture
Tomorrow's agriculture must produce more efficiently. And at the same time protect the climate and biodiversity. At the Swiss-Food Talk, three renowned, independent experts spoke about the challenges and opportunities of tomorrow's sustainable agriculture.
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«Food is safer than ever»
The eating habits of the population have changed greatly in recent years. There is a trend towards healthy and sustainable nutrition. But at the same time, many consumers are also unsettled.
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«People don't know what chemistry is»
People often discuss pesticides and biocides. «Pesticides are chemistry and chemistry is poison», is often said. According to Dominique Werner of scienceindustries, the negative attitude often has to do with ignorance.
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«Lay people completely disregard the dose»
Yes, it is. But the readers' comments do not come from toxicologists, but from lay people. The latter completely disregard the dose. There is a strong one or zero mentality. The idea that something can be contaminated and harmless at the same time goes against the grain of laypeople.
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«What plant breeding brings us»
In times of organic boom and romanticised nature, plant breeding has a hard time. It is forgotten that humans owe their most important food suppliers to it. Almost none of what we eat today used to occur naturally in the world.
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«Who is afraid of the evil GMOs?»
Modern genome editing is not the devil's work, but the logical continuation of mutation and mutagenesis in plant breeding. Plant geneticists modify the genetic material with the «gene scissors» CRISPR/Cas so precisely that one also speaks of «gene surgery».
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The temptation of the popular
Agriculture is one of the first victims of climate change. At the same time, it causes a significant share of global greenhouse gases. New technologies are the key to minimising the problem. But experts in particular are finding it increasingly difficult to recognise innovations as a solution to climate change.
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